Zwei Männer im Alter von 22 und 26 Jahren wurden am 4. März im Zusammenhang mit dem Tod von Quentin Deranque, einem 23-jährigen rechtsextremen Aktivisten, der am 12. Februar in Lyon von einer ultralinken Gruppe getötet wurde, festgenommen. Die Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft wegen Mordes in einer organisierten Bande und Beihilfe. Der Fall geht auf gewaltsame Auseinandersetzungen nahe der Sciences Po Lyon während einer Konferenz der Abgeordneten Rima Hassan zurück.
Die Ermittlungen zum Tod von Quentin Deranque, der am 12. Februar in Lyon ereignete, intensivieren sich mit zwei neuen Festnahmen am 4. März. Die Verdächtigen, 22 und 26 Jahre alt, wurden in der Region Lyon und im Département Aube festgenommen. Sie werden verdächtigt, an den Gewalttaten teilgenommen zu haben, die rechtsextreme und ultralinke Aktivistengruppen nahe der Sciences Po Lyon gegeneinander ausgetragen haben. Die Auseinandersetzungen begannen, als Mitglieder der rechtsextremen Gruppe Némésis ein Banner entrollten, das gegen den Besuch von Rima Hassan, einer Abgeordneten von La France insoumise, zur Konferenz protestierte. Dies eskalierte zu einem erbitterten Kampf zwischen jungen Aktivisten beider Seiten, bevor eine ultralinke Gruppe isolierte Rechtsextremisten brutal angriff. Quentin Deranque erlitt schwere Schädelverletzungen bei dem Überfall und starb an irreparablen Wunden, wie medizinisch-rechtliche Berichte ergeben. Insgesamt sind sieben Personen, darunter Mitglieder der antifaschistischen Gruppe La Jeune Garde, bereits angeklagt worden. Die gerichtliche Ermittlung konzentriert sich auf Anklagen wegen Mordes in einer organisierten Bande und Beihilfe. Die Untersuchung wird von der Abteilung für territoriale Kriminalität und der Antiterrorismus-Unterabteilung der Polizei geführt. Diese Entwicklungen deuten auf eine Verschärfung der Ermittlungen hin, die darauf abzielen, die genauen Umstände dieser städtischen Auseinandersetzungen zwischen radikalen Aktivisten zu klären.