Sechs Personen im Zusammenhang mit der Ermordung von Mehdi Kessaci in Marseille angeklagt

Sechs Personen wurden wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an der Ermordung von Mehdi Kessaci am 13. November 2025 in Marseille angeklagt und in Untersuchungshaft genommen. Sie wurden am Montag von der Kriminalpolizei in der Region Marseille und im Département Hérault festgenommen. Die Staatsanwältin der nationalen Behörde zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens, Vanessa Perrée, gab die Entwicklungen in einer Stellungnahme bekannt.

Die Ermittlungen zum Mord an dem 20-jährigen Mehdi Kessaci, der keine Verbindungen zum Drogenhandel hatte, sind vier Monate nach dem Vorfall vorangekommen. Am 13. November 2025 wurde er am helllichten Tag auf einem Kreisverkehr im 4. Arrondissement von Marseille durch mehrere Schüsse getötet. Die Behörden betrachten die Tat als eine „Warnung“, die seinem Bruder Amine Kessaci galt, einem Aktivisten gegen Drogenhandel und Stadtrat, der auf der Liste von Benoît Payan gewählt wurde.

Zehn Personen wurden am Montag von der Kriminalabteilung der Dienststelle für organisiertes und spezialisiertes Verbrechen (DCOS 13) der Bouches-du-Rhône und dem Zentralbüro für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens (OCLCO) festgenommen. Vier wurden nach dem Polizeigewahrsam wieder freigelassen. Die verbleibenden sechs – fünf Männer und eine Frau – wurden der nationalen Staatsanwaltschaft zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens (PNACO) vorgeführt und wegen Mordes, versuchten Mordes in einer organisierten Bande sowie der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung zur Vorbereitung eines Verbrechens angeklagt. Sie werden verdächtigt, Teil eines Kommandos gewesen zu sein, das auf Anweisung eines oder mehrerer Hintermänner aus dem Umfeld des organisierten Verbrechens in Marseille handelte.

Der mutmaßliche Schütze befand sich nicht unter den Festgenommenen, so eine mit dem Fall vertraute Quelle. Amine Kessaci äußerte sich besorgt: „Die Frage, die mich am meisten beunruhigt, ist, ob sie mich mit meinem Bruder verwechselt haben oder ob sie es absichtlich taten, um mir eine Nachricht zu senden?“ Die Verdachtsmomente richten sich gegen Amine Oualane, alias ‚Mamine‘, einen mutmaßlichen Anführer der DZ-Mafia. Seine Anwältin, Me Julie Guichard, bestritt jedoch jede Verwicklung und erklärte, dies untergrabe die Unschuldsvermutung ihres Mandanten.

Die Ermittlungen werden nun von der PNACO geleitet.

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