Jugendlicher Sohn ehemaliger SD-Politiker wegen zweifachen Mordversuchs angeklagt

Ein 17-jähriger Junge, Sohn zweier ehemaliger Kommunalpolitiker der Schwedendemokraten (SD), wurde wegen versuchten Mordes an dem Iran-Experten Arvin Khoshnood in Malmö sowie wegen einer Schießerei in Uddevalla im September 2025 angeklagt. Der Jugendliche bestreitet die Tat in Malmö, räumt jedoch die Tat in Uddevalla ein. Insgesamt sind fünf Jugendliche angeklagt.

Ein 17-Jähriger wurde wegen zweifachen versuchten Mordes im September 2025 angeklagt. Laut Anklageschrift bewaffnete er sich am 2. September mit einem Messer und suchte Arvin Khoshnood in dessen Wohnung in Malmö mit Tötungsabsicht auf. Khoshnood, ein Regimekritiker, verständigte daraufhin die Polizei. Später im selben Monat, am 10. September, schoss der Junge an dessen Arbeitsplatz in Uddevalla mit einer halbautomatischen Pistole aus nächster Nähe auf den Hinterkopf eines Mannes. Die Staatsanwaltschaft gibt an, dass der Mordversuch in Uddevalla vom Foxtrot-Netzwerk in Auftrag gegeben wurde und der Junge sich dessen bewusst war. Die Verbrechen werden als "Crime as a Service" über verschlüsselte Chats beschrieben, wobei Jugendliche für Aufgaben im Zusammenhang mit Bandenkriminalität rekrutiert werden. Der Anwalt des Jungen, Jakob Sjödin, erklärt, dass sein Mandant die Tat in Malmö bestreite, die in Uddevalla jedoch einräume. Beide Elternteile waren ehemalige SD-Politiker in einer Gemeinde: Die Mutter war bis Oktober 2025 in Rat und Ausschüssen tätig und legte im November ihr Amt bei einem Berufungsgericht nieder, während der Vater seine Funktionen im Jahr 2024 beendete. Die Familie lebt mit geschützten Identitäten und der Jugendliche befindet sich in staatlicher Obhut gemäß dem schwedischen Gesetz über die Betreuung junger Menschen (LVU). Arvin Khoshnood sagte gegenüber Aftonbladet: "Das zeigt, wie das iranische Regime durch kriminelle Netzwerke in Schweden und anderen Teilen der Welt agiert." Er hofft, dass der Fall die Methoden des Regimes verdeutlicht. Der Pressechef der SD, Oskar Cavalli-Björkman, teilte mit, dass die Partei bis vor Kurzem nichts davon wusste und keine besonderen Maßnahmen ergriffen habe, da die Eltern bereits zurückgetreten waren.

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