Ein 25-jähriger Mann, der mit einem Messer bewaffnet war, wurde am Donnerstagnachmittag während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle im 11. Arrondissement von Marseille von Beamten der Stadtpolizei erschossen. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:30 Uhr auf dem Boulevard des Libérateurs. Es wurden keine Beamten verletzt.
Beamte der Stadtpolizei eröffneten am Donnerstag, den 23. April, gegen 17:30 Uhr während einer Verkehrskontrolle im 11. Arrondissement von Marseille das Feuer auf eine bedrohliche Person. Nach Angaben des Rathauses von Marseille stieg der 25-jährige Mann mit einer Stichwaffe aus seinem Fahrzeug und ging auf die Beamten zu, die daraufhin das Feuer eröffneten. Er erlitt drei Schusswunden und verstarb kurz nach 18:00 Uhr, wie eine mit dem Fall vertraute Quelle mitteilte.
Die drei beteiligten Beamten im Alter von 52, 38 und 22 Jahren, die vermutlich der Hundestaffel angehören, blieben körperlich unverletzt. Sie wurden jedoch aufgrund eines Schockzustands in eine psychologische Betreuungseinheit im Krankenhaus La Timone gebracht. Das Bataillon der Marseille Marin-Pompiers war vor Ort im Einsatz.
Das Rathaus erklärte: „Die Stadt Marseille steht bereit, die Justiz bei der Aufklärung aller Fakten und Umstände dieser Tat zu unterstützen.“ Die Staatsanwaltschaft von Marseille hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines auf frischer Tat begangenen Verbrechens eingeleitet, das der Abteilung für territoriale Kriminalität übertragen wurde.