Ein 38-jähriger Mann ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Saint-Étienne gestorben, nachdem er am Dienstagabend im Stadtviertel Beaubrun von etwa einem Dutzend Personen zusammengeschlagen worden war. Sein Gesundheitszustand galt bei der Einlieferung ins Krankenhaus zunächst nicht als lebensbedrohlich. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung in einer Gruppe eingeleitet, bisher wurden keine Tatverdächtigen festgenommen.
Ein 38-jähriger Mann, der allein in Saint-Étienne lebte, wurde am Dienstagabend auf einer Straße im beliebten Stadtviertel Beaubrun zusammengeschlagen. Zeugen alarmierten die Feuerwehr und die Anti-Kriminalitäts-Brigade (BAC), die vor Ort eintrafen, bevor das Opfer ins Krankenhaus gebracht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war seine Lebensgefahr laut einer Polizeiquelle "nicht gegeben".
Er starb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Die Obduktion ergab, dass Tritte gegen Kopf und Hals die wahrscheinliche Todesursache waren, wie Polizei- und Justizkreise gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärten.
Die Staatsanwaltschaft von Saint-Étienne leitete eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung in einer Gruppe ein, die der Territorialen Kriminalitätsdirektion (DCT) übertragen wurde. Bisher wurden keine Tatverdächtigen festgenommen. "Der Ursprung dieses Gewaltausbruchs ist noch nicht formell geklärt", sagte eine mit dem Fall vertraute Quelle.