Die 28-jährige Cecilia García Ramblas, Mitglied des Kollektivs Salamanca Unidos Buscando Desaparecidos, wurde am 19. März in Salamanca, Guanajuato, tot aufgefunden, nachdem sie am 14. März aus ihrem Zuhause verschleppt worden war. Die Behörden bestätigten ihre Identität am 31. März durch DNA-Tests. Das Kollektiv und Article 19 verurteilten den Vorfall und forderten eine gründliche Untersuchung.
Cecilia García Ramblas wurde am 14. März 2026 aus ihrem Haus in Valtierrilla, Salamanca, Guanajuato, verschleppt. Wie das Kollektiv Salamanca Unidos Buscando Desaparecidos berichtete, wurde ihre Leiche in der Nacht des 19. März auf einem Feldweg in der Nähe von Puerto de Valle zusammen mit der einer weiteren Person gefunden.
Die 28-Jährige hatte sich dem Kollektiv angeschlossen, um nach ihrem Bruder Miguel Ángel García Ramblas zu suchen, der am 27. März 2021 in derselben Gemeinde verschwand und 2025 tot auf einem Grundstück zwischen Silao und Irapuato aufgefunden wurde. Alma Tapia, die Sprecherin des Kollektivs, betonte ihr aktives Engagement bei Demonstrationen, Suchaktionen und dem wöchentlichen Anbringen von Suchplakaten für vermisste Personen an Laternenmasten in Salamanca.
„Ceci kam nach dem Verschwinden ihres Bruders im Jahr 2021 zu uns. Sie hat mehrmals an unseren Märschen und Suchaktionen teilgenommen. Wir wissen nicht, warum das passiert ist, aber ihr Körper wird ihrer Familie wie vorgesehen übergeben“, sagte Tapia gegenüber lokalen Medien.
Die Behörden deaktivierten ihre Vermisstenmeldung am 31. März nach forensischen Untersuchungen und einem DNA-Abgleich, doch die Generalstaatsanwaltschaft von Guanajuato hat bisher keine Details zu den Umständen des Fundes bekannt gegeben. Article 19 für Mexiko und Zentralamerika verurteilte die Tötung und forderte eine sofortige, unparteiische Untersuchung unter Berücksichtigung einer Gender-Perspektive, wobei die Verzögerung bei der offiziellen Bestätigung kritisiert wurde: „Diese Verzögerung spiegelt die institutionelle Nachlässigkeit wider, mit der Opfer und ihre Familien konfrontiert sind.“