‘El Pelirrojo’ als Täter beim Mord an Rubí Gómez-Tagle in Mazatlán identifiziert

Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Sinaloa hat Abel Labrador Sarabia, alias ‚El Pelirrojo‘, als mutmaßlichen unmittelbaren Täter des Mordes an der Aktivistin Rubí Patricia Gómez-Tagle identifiziert, der am 27. Februar in Mazatlán geschah. Gómez-Tagle, 34 Jahre alt, war eine suchende Mutter, die zum Kollektiv ‚Corazones Unidos por una misma Causa‘ gehörte. Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern eine schnelle Untersuchung und die Festnahme der Verantwortlichen.

Rubí Patricia Gómez-Tagle, 34 Jahre alt, wurde leblos in ihrem Haus im Viertel Infonavit Jabalíes in Mazatlán, Sinaloa, am Freitag, dem 27. Februar gefunden. Laut der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Sinaloa wies sie Stichverletzungen auf, und ihr Leichnam wurde zum gerichtsmedizinischen Dienst zur Obduktion gebracht.  Gómez-Tagle suchte ihren Sohn, der am 29. Mai 2025 verschwand und zuletzt auf der Avenida Santa Rosa im selben Viertel gesehen wurde. Sie hatte sich dem Kollektiv suchender Mütter ‚Corazones Unidos por una misma Causa‘ angeschlossen, um ihren Sohn und andere Vermisste zu finden.  An diesem Tag hatte das Kollektiv einen Termin in der Staatsanwaltschaft von Mazatlán, gefolgt von einem Suchtag im Gebiet El Verde, wo Wochen zuvor ein clandestines Grab mit fünf Leichen von Bergleuten der Firma Vizsla Silver entdeckt worden war. Als Rubí nicht zum Termin erschien, gingen ihre Kolleginnen, darunter Laura Ivonne Valdés Ramírez, die Gründerin des Kollektivs, zu ihrem Haus. Sie fanden die Tür halb offen und Rubí blutverschmiert und leblos.  Die Ermittlungen deuten auf Abel Labrador Sarabia, ‚El Pelirrojo‘, einen Operator der kriminellen Zelle ‚Las Flechas‘, die mit dem Los-Cabrera-Kartell verbunden ist und in Durango, Sonora und Chihuahua operiert. Diese Gruppe wird mit illegalen Freiheitsberaubungen, gewaltsamen Autodiebstählen, bewaffneten Raubüberfällen und Express-Entführungen im Süden von Sinaloa in Verbindung gebracht.  Zivilgesellschaftliche Organisationen und Menschenrechtsverteidiger fordern, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nicht verzögert und die Verantwortlichen unverzüglich festnimmt. „Es ist nicht nur ein Angriff auf eine Person; es ist ein Versuch, die Suche nach Tausenden zum Schweigen zu bringen“, erklärten Vertreter lokaler Kollektive. Die Ermittlungsakte befindet sich noch in der Zusammenstellungsphase unter Untersuchungsgeheimnis, ohne bisher bestätigte Haftbefehle.  Dieser Mord ist ein Schlag für die Kollektive von Angehörigen Vermisster in Sinaloa, die unter vulnerablen Bedingungen aufgrund fehlenden institutionellen Fortschritts arbeiten.

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