Ein Richter in Morelos ordnete am 6. März Anklagen gegen Jared Alejandro 'N' an, den Verdächtigen, der im Verschwinden der UAEM-Studentin Kimberly Joselín Ramos Beltrán festgenommen wurde, deren Leiche am 2. März gefunden wurde. Die Entwicklung folgt auf seine Festnahme als ihre letzte Telefonkontaktperson inmitten anhaltender UAEM-Proteste wegen Unsicherheit auf dem Campus.
Nach der Berichterstattung über die Bestätigung des Todes von Kimberly Joselín Ramos Beltrán am 2. März und die anfängliche Festnahme des Verdächtigen haben Staatsanwälte am 6. März formelle Anklagen gegen Jared Alejandro 'N' wegen des qualifizierten Delikts der Verschwindenlassung durch Privatpersonen erreicht. Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Morelos identifizierte den Verdächtigen, einen romantischen Partner des Opfers und die letzte Person, die sie vor ihrem Verschwinden am 20. Februar telefonisch kontaktierte, als zentralen Akteur im Fall. Behörden hatten ihn am 1. März bei einer Hausdurchsuchung festgenommen und dabei den Ausweis von Ramos Beltrán des Nationalen Wahlinstituts (INE) gefunden. Die Behörde betonte ihr Engagement für Rechtsstaatlichkeit, Aufklärung der Fakten und den Kampf gegen Gewalt an Frauen. Diese Aktualisierung fällt zusammen mit dem verwandten Fall von Karol Toledo, deren Leiche am 5. März gefunden wurde und breite Empörung auslöst. Die Proteste an der UAEM setzen sich mit Märschen, Besetzungen und Blockaden fort und fordern bessere Beleuchtung, Sicherheitsmaßnahmen, Genderprotokolle, Panikknöpfe und Rechenschaftspflicht der Behörden. Slogans wie „UAEM schützt mich nicht, meine Freundinnen tun es“ beleuchten institutionelle Versäumnisse inmitten von Femiziden und Vermisstenfällen.