Die Carabineros haben am langen Osterwochenende eine zweite Verkehrsbilanz veröffentlicht und dabei über drei Todesopfer bei Verkehrsunfällen sowie 65 Festnahmen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss berichtet. Die Sicherheitskräfte registrierten 286.000 Fahrzeuge, die die Metropolregion Santiago verließen, und führten 35.000 Kontrollen durch. Der Minister für öffentliche Arbeiten, Martín Arrau, rief die Autofahrer zu Vorsicht auf.
Am Samstag meldeten die Carabineros ein weiteres Todesopfer nach einem Zusammenstoß, womit die Gesamtzahl im Zeitraum von Donnerstag 15:00 Uhr bis Freitag 23:59 Uhr auf drei gestiegen ist. Oberstleutnant Carlos Cortés von der Verkehrspräfektur erklärte, dass 35.000 Fahrzeugkontrollen durchgeführt wurden, darunter 7.856 Drogentests. Unter den Kontrollierten wurden 65 Fahrer wegen Alkoholkonsums und 21 wegen Drogenkonsums festgenommen, weitere drei aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen von über 60 km/h. Insgesamt verließen 286.000 Fahrzeuge die Metropolregion, was laut Minister für öffentliche Arbeiten, Martín Arrau, der an der Pressekonferenz teilnahm, 10 % unter den Schätzungen liegt. „Ich appelliere erneut an die Autofahrer [...] fahren Sie sehr umsichtig“, mahnte er. Arrau betonte: „Ein Auto ist kein Spielzeug. Ein Auto kann schweren Schaden und sogar den Tod verursachen, wie wir bei diesen drei tödlichen Unfällen gesehen haben.“ Er riet dazu, Fahrten zu planen und frühzeitig zurückzukehren, um Staus zu vermeiden.