Das Mobilitätssekretariat von Cali meldet 45 Todesfälle bei Verkehrsunfällen bis zum 7. März 2026, darunter 19 überfahrene Fußgänger, von denen mehr als die Hälfte ältere Menschen waren. Motorräder waren in 84 % dieser Fälle beteiligt. Die Behörden fordern stärkere Maßnahmen zur Verkehrssicherheit, um diese gefährdete Gruppe zu schützen.
In Cali sorgen Verkehrsunfälle zunehmend für Besorgnis, insbesondere bei älteren Fußgängern. Laut Bericht des Mobilitätssekretariats starben bis zum 7. März 2026 45 Menschen bei Verkehrsunfällen. Davon wurden 19 Fußgänger in verschiedenen Teilen der Stadt erfasst, was ihre Anfälligkeit im städtischen Verkehr unterstreicht. Die Analyse zeigt, dass in 84 % der Fußgängerunfälle, also etwa 16 von 19 in diesem Jahr gemeldeten Fällen, ein Motorrad involviert war. Dieses Muster unterstreicht die Notwendigkeit einer größeren Verantwortung bei den Betreibern dieser Fahrzeuge. Bezüglich des Alters der Opfer waren 57 % der verstorbenen Fußgänger über 60 Jahre alt, insgesamt 11 Fälle. Dazu gehören Personen über 70 Jahre. Viele ältere Menschen sind allein unterwegs, was ihr Risiko beim Überqueren oder Gehen entlang der Straßen erhöht. Die Behörden verweisen auf die Vorschriften des Nationalen Verkehrskodex. Artikel 59 des Gesetzes 769 von 2002 legt fest, dass Personen, die aufgrund von Alter oder Zustand Unterstützung benötigen, von jemandem über 16 Jahren begleitet werden müssen, um die Sicherheit in öffentlichen Räumen zu gewährleisten. Fahrern wird zudem auferlegt, erhöhte Vorsicht anzuwenden, etwa durch Reduzierung der Geschwindigkeit und besondere Aufmerksamkeit gegenüber älteren Menschen, Kindern oder Personen mit eingeschränkter Mobilität. Mobilitätssekretär Sergio Javier Moncayo Velásquez betonte, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Verantwortung ist. „Wir rufen die Fahrer, insbesondere Motorradfahrer, auf, die Geschwindigkeit zu reduzieren und den Vorrang der Fußgänger auf den Straßen zu respektieren“, erklärte der Beamte. Das Ziel ist, solche Vorfälle zu verringern und verantwortungsvolles Verhalten in der Stadt zu fördern.