Mexikanische Regierung führt neues CFDI-Ergänzungsmodul gegen Kraftstoffdiebstahl ein

Ab dem 24. April 2026 tritt die „Complemento Concepto para la facturación de Hidrocarburos y Petrolíferos“ als Teil des CFDI für Tankstellen in Kraft, die Normal- oder Premium-Benzin sowie Diesel verkaufen. Das von der SAT in Abstimmung mit der SENER, CNE und ATDT entwickelte Modul erfordert gültige CNE-Genehmigungen zur Ausstellung von Rechnungen. Die Maßnahme soll Kraftstoffdiebstahl, Schmuggel und Korruption bekämpfen.

Die Regierung von Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hat einen neuen Mechanismus angekündigt, um die Rückverfolgbarkeit und Legalität bei der Vermarktung von Kraftstoffen sicherzustellen. Die „Complemento Concepto para la facturación de Hidrocarburos y Petrolíferos“ wird in den Comprobante Fiscal Digital por Internet (CFDI) integriert und tritt am 24. April 2026 in Kraft.

Das vom Servicio de Administración Tributaria (SAT) in Abstimmung mit der Secretaría de Energía (SENER), der Comisión Nacional de Energía (CNE) und der Agencia de Transformación Digital y Telecomunicaciones (ATDT) entwickelte Ergänzungsmodul schreibt vor, dass Tankstellen, die Normal- oder Premium-Benzin sowie Diesel verkaufen, über gültige CNE-Genehmigungen verfügen müssen. Ohne diese können sie keine CFDI für diese Vorgänge ausstellen.

Die Behörden fordern die Genehmigungsinhaber auf, die Gültigkeit ihrer Erlaubnisse auf dem CNE-Portal (https://www.cne.gob.mx/Permisos) zu überprüfen und sich bei Bedarf zu regularisieren, um Unterbrechungen zu vermeiden. „Mit diesen Maßnahmen bekräftigt die mexikanische Regierung ihr Engagement gegenüber der Gesellschaft, den legalen Kraftstoffmarkt zu fördern, Benzin-Diebstahl und Schmuggel zu bekämpfen sowie die Steuereinnahmen aus diesem Handel zum Wohle der gesamten Bevölkerung zu stärken“, erklärten offizielle Stellen.

Diese Initiative ist Teil breiterer Bemühungen gegen den sogenannten Huachicol. Schätzungen zufolge hat die Regierung durch Maßnahmen gegen illegale Importe bereits bis zu 200 Milliarden Pesos an Steuereinnahmen zurückgewonnen. Im Jahr 2025 wies Rafael Marín Mollinedo, Leiter der mexikanischen nationalen Zollbehörde, auf anhaltende Verluste in Millionenhöhe durch Schmuggel aus den Vereinigten Staaten hin, an dem sowohl organisierte Kriminalität als auch Unternehmen beteiligt sind.

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