Energieministerin Luz Elena González Escobar kündigte gemeinsam mit Präsidentin Claudia Sheinbaum einen Plan an, um die Erdgasförderung zu erhöhen und die Abhängigkeit von Importen zu verringern. Die Initiative umfasst einen technischen Ausschuss für nachhaltige Praktiken und beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energien auf 38 % bis 2030.
Energieministerin Luz Elena González Escobar stellte das Regierungsprojekt Mexikos vor, um die Energiesicherheit durch eine Steigerung der Erdgasförderung zu festigen. An der Seite von Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo merkte sie an, dass Mexiko täglich 9 Milliarden Kubikfuß Erdgas verbraucht, wobei Pemex 2,3 Milliarden fördert und 6,8 Milliarden importiert, hauptsächlich aus den Vereinigten Staaten.
Der Plan zielt darauf ab, die Importabhängigkeit von 75 % zu senken und die Förderung bis 2035 durch unkonventionelle Vorkommen auf über 8 Milliarden Kubikfuß täglich zu steigern. Präsidentin Sheinbaum betonte: „Wenn wir unkonventionelles Gas nutzen wollen, muss dies nachhaltig geschehen, wobei die Umweltauswirkungen auf ein Minimum reduziert werden müssen.“
Ein technisch-wissenschaftlicher Ausschuss aus Experten für Wasser, Geologie und Umwelt wird Technologien empfehlen, um die Auswirkungen auf Böden und Grundwasserleiter zu verringern. Pemex-CEO Víctor Rodríguez Padilla wies auf potenzielle Ressourcen von über 141 Billionen Kubikfuß in Becken wie Burgos, Sabinas und Tampico-Misantla hin.
Die Initiative beschleunigt zudem den Energiewendeplan, um den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von derzeit 24 % auf 38 % bis 2030 zu heben, da die Gasnachfrage aufgrund neuer Industrie- und Düngemittelprojekte bis zum Ende der Amtszeit um 30 % steigen wird.