Nach der Ankündigung vom 17. Dezember hat Petróleos Mexicanos am 19. Dezember seine ersten fünf gemischten Verträge unterzeichnet, die auf bescheidene Steigerungen der Öl- und Gasförderung abzielen. Sie sollen von 2028 bis 2030 2 % der nationalen Kohlenwasserstoffe beitragen und testen ein Modell zur Anziehung größerer zukünftiger Investitionen inmitten der Herausforderungen von Pemex.
Pemex hat die fünf zuvor an nationale Unternehmen vergebenen gemischten Verträge unterzeichnet: Tamaulipas Construcciones (mit C5M), Cuervito (Geolis), Tupilco Terciario (CECIGSA), Sini-Caparroso (C5M) und Agua Fría (Petrolera Miahuapan). Pemex suchte Partner für 21 Gebiete, sicherte sich aber nur diese, von denen einige mit finanziellen Vorwürfen konfrontiert sind.
Laut dem strategischen Plan von Pemex könnten die Felder einen Höchststand von 40.000 Barrel pro Tag erreichen – 2,2 % des Ziels von 1,8 Millionen bpd von Präsidentin Claudia Sheinbaum –, und etwa 2 % der nationalen Produktion an flüssigen Kohlenwasserstoffen von 2028 bis 2030 liefern.
Journalistin Jeanette Leyva bemerkt den begrenzten unmittelbaren Einfluss, hebt aber die Rolle der Verträge bei der Validierung des vom Staat unterstützten Modells zur Skalierung auf größere Projekte hervor. Sie könnten die Bedingungen verfeinern, um technisch fortschrittliche Unternehmen wie Shell oder Exxon anzuziehen, den Rückgang in reifen Feldern entgegenzuwirken und die verschuldete Position von Pemex zu stützen.