Petróleos Mexicanos (Pemex) hat ein Verfahren bei der Bolsa Mexicana de Valores (BMV) eingereicht, um Schulden auszugeben, was sein Comeback auf dem lokalen Markt nach Jahren der Abwesenheit markiert. Die anfängliche Emission beläuft sich auf 31.500 Millionen Pesos als Teil eines Programms bis zu 100 Milliarden, um die Finanzierung zu diversifizieren und das Schuldenprofil zu stärken.
Petróleos Mexicanos (Pemex) hat einen wichtigen Schritt in seiner Finanzierungsstrategie unternommen, indem es offiziell ein Verfahren bei der Bolsa Mexicana de Valores (BMV) eingereicht hat, um Schulden auszugeben. Diese Maßnahme umfasst ein Programm bis zu 100 Milliarden Pesos mit einer anfänglichen Platzierung von 31.500 Millionen Pesos, wie von der BMV mitgeteilt. Das Ölunternehmen möchte seine Finanzierungsquellen diversifizieren, von den aktuellen Bedingungen des lokalen Marktes profitieren und Laufzeiten verlängern, um sein Schuldenprofil zu stärken. Der Prospekt gibt an, dass die Emission in bis zu drei Serien erfolgt, mit festen Referenzzinssätzen und TIIE-Finanzierung bei Laufzeiten von 5, 8,5 und 10,5 Jahren. Pemex hatte seit vor der Pandemie keine relevante und strukturierte lokale Emission an der BMV durchgeführt, weshalb diese Platzierung 2026 sein formelles Comeback auf dem Peso-Schuldenmarkt nach mehreren Jahren faktischer Abwesenheit markiert. Benannt « Pemex 26 », handelt es sich um die erste Emission im Rahmen eines neuen Fünf-Jahres-Schuldenprogramms. Die Emission weist eine « AAA »-Bewertung auf lokaler Skala von Moody’s Local und HR Ratings auf, die höchste im mexikanischen Markt, was sie für institutionelle Portfolios wie Afores und Versicherer zugänglich macht. Dieses Comeback ist nicht nur wegen der Programmgröße bedeutsam, sondern auch, weil es großangelegte Unternehmensemissionen wiederbelebt und den Appetit institutioneller Investoren für Sovereign-Corporate-Risiken in einer Hochzinsumgebung testet.