Mexikos Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard hat angekündigt, dass das Investitionsportfolio des Landes auf 406,8 Milliarden Dollar gestiegen ist, ein historischer Rekord, angetrieben durch neue Projekte in allen 32 Bundesstaaten. Bei der Ersten Nationalen Investitionsförderkonferenz betonte die Unternehmerin Altagracia Gómez das Ziel, bis 2026 25 % des BIP an Investitionen zu erreichen, als Teil des Plan México.
Bei der Ersten Nationalen Investitionsförderkonferenz enthüllte Mexikos Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard, dass das Investitionsportfolio des Landes von 367,9 Milliarden Dollar auf 406,8 Milliarden gestiegen ist, dank koordinierter Bemühungen mit Staatskomitees, Wirtschaftsführern und der Bundesregierung. Die Anzahl der Projekte stieg von 2.241 auf 2.539, während die geschätzten Arbeitsplätze für den Zeitraum 2026-2030 von 1,46 Millionen auf 1,63 Millionen anstiegen. Ebrard rahmte diesen Fortschritt im Plan México ein, der im Januar 2025 vorgestellt wurde und in diesem Jahr einen Rekord bei der Erfassung ausländischer Direktinvestitionen verzeichnete. Mexiko positioniert sich als größter Exporteur in die USA mit den niedrigsten Zöllen unter den T-MEC-Partnern. Darüber hinaus gibt es 14 Entwicklungs poles, von denen sieben im Bau sind, vier bald mit Arbeiten beginnen und drei kurzfristig hinzukommen. Altagracia Gómez, Koordinatorin des Beratenden Rates für regionale wirtschaftliche Entwicklung und Relokalisierung, betonte das Ziel, bis 2026 Investitionen in Höhe von 25 % des BIP zu erreichen, um die Relokalisierung von Lieferketten zu nutzen und die Industriepolitik zu beschleunigen. Der Plan México skizziert einen Fahrplan zur Steigerung des nationalen Anteils, Förderung der Industrialisierung mit höherem Wertschöpfung und Anziehung von Investitionen durch Koordination zwischen Unternehmen, Akademie und Behörden. Gómez hob Fortschritte hervor wie die Reduzierung bürokratischer Verfahren, klare Regeln für Energieinvestitionen und das Programm Hecho en México. Sie erwähnte auch Reformen zur Stärkung des Binnenmarkts, einschließlich Zolländerungen gegen Schmuggel, Zölle auf Länder mit unfairen Handelspraktiken und höheren nationalen Anteil bei öffentlichen Einkäufen. Diese Bemühungen zielen auf inklusives Wirtschaftswachstum ab, mit Schwerpunkt auf Innovation, Digitalisierung und regionaler Nachhaltigkeit.