Nach der Zustimmung des Kongresses zu Zöllen auf über 1.000 asiatische Importe kündigte Präsidentin Claudia Sheinbaum laufende Dialoge mit China, Indien und Südkorea an, um Auswirkungen zu bewerten und kooperative Lösungen zu finden, mit dem Ziel, die mexikanische Industrie zu schützen, ohne Spannungen zu erzeugen. Die Maßnahmen, geplant für Januar 2026, zielen auf Produkte ab, die einheimische Produzenten und Arbeitsplätze schädigen.
Während ihrer Pressekonferenz am 19. Dezember erläuterte Präsidentin Claudia Sheinbaum die Arbeitsgruppen, die mit China, Indien und Südkorea — Ländern ohne Handelsabkommen mit Mexiko — eingerichtet wurden und von den Sekretariaten für Auswärtiges Amt und Wirtschaft koordiniert werden. Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Zölle zu analysieren, die Anfang Dezember vom Kongress auf über 1.000 Produkte genehmigt wurden, die als schädlich für die nationale Industrie und 350.000 Arbeitsplätze gelten, und gemeinsame Rahmenbedingungen zu identifizieren.
Sheinbaum vermied es, mögliche Ergebnisse als Verträge zu bezeichnen, und sagte: „Wir wollen uns mit keinem Land Feinde machen.“ Die Initiative passt zum Plan México, ihrer Strategie, Mexiko unter die Top 10 der Weltwirtschaften zu heben. Sie hob frühe Erfolge hervor, wie rückläufige Importe und steigende heimische Produktion im Textilsektor.
Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard prognostizierte, dass die Zölle über 70 Milliarden Pesos einbringen könnten, mit einem minimalen Inflationsauswirkung von 0,2 Prozent. Der Schwerpunkt lag auf der Unterstützung von KMU, die von diesen Importen abhängen, um Produktions- oder Preisausfälle zu vermeiden. Sheinbaum betonte, dass die Kontakte objektive Kriterien folgen und auf bestehenden bilateralen Gesprächen aufbauen.