Nach Senatszustimmung zu Zöllen auf über 1.400 asiatische Produkte inmitten von Spannungen bei der USMCA-Überprüfung veröffentlichte Mexiko am 29. Dezember 2025 im Amtsblatt ein Dekret, das Zölle von 5 bis 50 % auf Importe aus Ländern ohne Freihandelsabkommen wie China detailliert, wirksam ab 1. Januar 2026. Betroffen sind Waren wie Kleidung, Spielzeug, Shampoo und Autoteile; die Maßnahmen sollen die heimische Industrie schützen und 70 Milliarden Pesos einbringen bei minimaler Inflationswirkung von 0,2 %.
Das Dekret, erlassen unter Präsidentin Claudia Sheinbaum, ändert das Allgemeine Zolltarifgesetz für Import und Export (TIGIE) und erhebt Zölle basierend auf Zollwert (pro Liter, kg oder Einheit) auf Non-FTA-Importe, hauptsächlich aus China.
Schlüsselbereiche umfassen: Kapitel 33 (Parfümerie/Kosmetik: 20 Fraktionen bei 25-36 %); Kapitel 34 (Seifen/Reiniger: 4 bei 25 %); Kapitel 39 (Kunststoffe: 61 bei 5-35 %). Weitere Auswirkungen: Autoteile (25-50 %, z. B. Radios, Stoßstangen); Kleidung/Schuhe/Hygiene (bis 35 %); Spielzeug/Puzzles/Ventilatoren (30 %); Shampoo/Mikrowellen (25 %).
Aufbauend auf der Kongresszustimmung zum Schutz der nationalen Industrie und 350.000 Arbeitsplätze — verteidigt von Sheinbaum als Unterstützung für „Plan Mexico“ trotz Kritik aus Peking —, schätzt Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard über 70 Milliarden Pesos (3,9 Mrd. USD) Einnahmen und nur 0,2 % Inflationsanstieg. Importeure haben ein Jahr zur Anpassung; vollständige Liste im Amtsblatt.