Brasilianische Ölunternehmen verlieren an der Börse nach Angriff auf Venezuela

Aktien brasilianischer Ölunternehmen, darunter Petrobras, fielen am Montag (5) an der Börse, entgegen dem Anstieg der internationalen Ölpreise nach dem US-Angriff auf Venezuela am Wochenende.

Petrobras und andere an der B3 notierte brasilianische Ölunternehmen verzeichneten am 5. Januar 2026 in der Handelsitzung deutliche Kursrückgänge, während der Ibovespa um 0,82 % stieg. Petrobras-Stammaktien fielen um 1,67 %, Vorzugsaktien um 1,66 %, was zu einem Marktwertverlust von 6,8 Milliarden R$ führte. Prio sank um 1,46 %, Brava Energia um 5,75 %, während PetroReconcavo um 0,63 % zulegte.

Im Ausland sah es anders aus: US-Aktien von ExxonMobil stiegen um 2,21 % und von Chevron um 5,10 %. Brent-Öl kletterte in London um 1,66 % auf 61,76 US-Dollar pro Barrel, WTI um 1,74 % auf 58,32 Dollar. Chevron betreibt weiter Operationen in Venezuela im Partnerschaft mit PDVSA, während ExxonMobil 984,5 Millionen Dollar Schadensersatz für Enteignungen von 2007 fordert, ein Anspruch, der von einem US-Gericht im September 2025 bestätigt wurde.

Analysten führen den Rückgang der brasilianischen Aktien auf Ängste vor gesteigerter Konkurrenz in Lateinamerika und einem potenziellen Angebotsschub aus Venezuela zurück, der die Ölpreise drücken könnte. Ian Lopes von Valor Investimentos merkte an, dass „US-Unternehmen hier Raum gewinnen, wie es der US-Plan zu sein scheint“, die Rivalität steigern könnte. Venezuelas Förderung ist über Jahrzehnte durch Missmanagement und fehlende ausländische Investitionen nach Verstaatlichungen in den 2000er-Jahren eingebrochen.

Gustavo Cruz von RB Investimentos warnte vor eingeschränkten Gewinnmargen durch niedrigere Preise, was den Trend von 2025 wiederholt, wobei Venezuela derzeit weniger als 2 % der globalen Exporte ausmacht. Analysten von Aegis Hedging wiesen auf das „Unbekannte“ in den venezolanischen Ölfüssen hin. Ein anonymer Petrobras-Vorstand schlug eine mögliche Überprüfung des Investitionsplans vor, der in der Ratssitzung am 16. Januar besprochen werden soll. João Daronco von Suno Research sieht den Markt bereits mit den Auswirkungen eingepreist, ohne scharfe kurzfristige Veränderungen.

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