Die nationale Regierung hat eine verwaltungsrechtliche Untersuchung gegen 37 Verkehrsbehörden wegen möglicher Mängel an Blitzersystemen eingeleitet. Die Behörden stellten Verstöße gegen gesetzlich festgelegte technische Anforderungen fest.
Die Verkehrsaufsichtsbehörde und das Verkehrsministerium stellten fest, dass mehrere Agenturen ihren Betrieb ohne das Leistungszertifikat des Nationalen Metrologie-Instituts aufgenommen hatten. Zwölf begannen ohne diese Anforderung, sieben verwendeten Zertifikate, die auf Dritte ausgestellt waren, und 18 erhielten es erst nach Aufnahme des Betriebs. Zu den betroffenen Städten gehören Medellín, Cali, Bogotá, Barranquilla, Cartagena und Bucaramanga. Die Behörden stellten mehr als 7,5 Millionen Strafzettel aus, von denen 1,58 Millionen bereits bezahlt wurden, was einem Wert von über 1,05 Billionen Pesos entspricht. Verkehrsministerin Mafe Rojas erklärte, dass Blitzer nicht als rechtswidriger Einnahmemechanismus genutzt werden dürfen. Aufseher Alfredo Piñeros fügte hinzu, dass keine Kamera ohne die Erfüllung technischer und rechtlicher Anforderungen betrieben werden darf. Mehr als 5,8 Millionen unbezahlte Strafzettel werden widerrufen. Den untersuchten Einrichtungen könnten Sanktionen von über 2,1 Billionen Pesos drohen.