Die Kenya Transporters Association (KTA) hat zum sofortigen Rollout eines Systems für Bußgelder vor Ort gefordert, die über Mobile-Money-Plattformen bezahlt werden können, um die herkömmliche gerichtliche Durchsetzung, die sie als teuer und ineffizient bezeichnet, zu eliminieren. Die Gruppe argumentiert, dass dies Gerichtsstaus lindern und die Verkehrssicherheit verbessern würde. Der Vorschlag kommt, während die National Transport and Safety Authority (NTSA) Instant-Bußgelder im Rahmen des Keniens Drangs zu digitalisierten Diensten einführt.
Die Kenya Transporters Association (KTA) hat einen Vorschlag an Präsident William Ruto, den Inspector General, den Chief Justice, die National Transport and Safety Authority (NTSA) und andere Beamte eingereicht und fordert die schnelle Einführung von Sofort-Bußgeldern und -strafen, die über Mobile Money für bestimmte Verkehrsverstöße nach dem Gesetz zahlbar sind. In ihrer Erklärung hebt die Gruppe hervor, dass das bestehende System, das die meisten Verkehrsdelikte über Gerichte leitet, ineffizient, teuer und kontraproduktiv erwiesen hat. „Das derzeitige System, bei dem die meisten Verkehrsdelikte über die Gerichte laufen, hat sich im Laufe der Zeit als ineffizient, kostspielig und kontraproduktiv erwiesen. Es verbraucht unverhältnismäßig viel Gerichtszeit, verursacht vermeidbare finanzielle und Opportunitätskosten für Verkehrsteilnehmer und schafft unnötige Engpässe im Strafjustizsystem für Delikte, die größtenteils geringfügig, administrativ und nicht strafrechtlich sind“, hieß es in der Erklärung der Vereinigung. Sie argumentieren, dass Sofort-Bußgelder die gerichtliche Effizienz steigern, die Verkehrssicherheit stärken und Bestechungsgelegenheiten reduzieren würden. Die Initiative passt zu den Digitalisierungs目標 Kenias, wobei Nachbarländer ähnliche Systeme trotz weniger entwickelter digitaler Infrastrukturen implementiert haben. Die NTSA plant die Einführung dieser Bußgelder gemäß dem Traffic Minor Offences Act von 2016, zielend auf Fahrer ohne Führerschein, Geschwindigkeitsüberschreitungen und solche ohne Fahrzeugpapiere. Die Strafen reichen von 500 Ksh bis 10.000 Ksh je nach Verstoß. Zum Beispiel führt Fahren ohne Kennzeichen oder gültiges Inspektionszertifikat zu 10.000 Ksh Strafe. Verstöße wie der Betrieb eines unqualifizierten PSV oder das Nicht-Anhalten auf Polizeianweisung ziehen 5.000 Ksh nach sich. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wendet die NTSA gestaffelte Strafen an, von einer Verwarnung bei 1-5 km/h Überschreitung bis 10.000 Ksh bei bis zu 20 km/h darüber. Länder wie Frankreich, Spanien, Deutschland und Italien nutzen solche Systeme bereits. Die KTA argumentiert, dass dies die Staatseinnahmen steigern würde, indem Bußgelder direkt auf offizielle Konten fließen und Lecks durch Barzahlungen minimiert werden. Der Vorstoß fällt mit den Plänen der NTSA zusammen, Verkehrspolizisten auf den Straßen im Rahmen der Digitalisierung der Dienste zu reduzieren.