Der Kathiani-Abgeordnete Robert Mbui hat den Gesetzesentwurf zur Änderung des Verkehrsrechts 2026 (Traffic (Amendment) Bill, 2026) eingebracht, der die polizeiliche Sicherstellung von Fahrzeugen und Motorrädern in Kenia neu regelt. Der Entwurf zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen der Strafverfolgung und dem Schutz von Privateigentum herzustellen, indem langjährige Bedenken von Fahrzeughaltern hinsichtlich langwieriger und ungerechtfertigter Beschlagnahmungen ausgeräumt werden. Er legt fest, wann und wie die Polizei Fahrzeuge sicherstellen darf.
Der Parlamentsabgeordnete für Kathiani, Robert Mbui, hat den Gesetzesentwurf zur Änderung des Verkehrsrechts 2026 in der kenianischen Nationalversammlung eingebracht, um die polizeilichen Verfahren bei der Beschlagnahmung von Fahrzeugen und Motorrädern zu reformieren. Der Gesetzentwurf erlaubt eine Sicherstellung nur dann, wenn ein Fahrzeug oder Motorrad direkt mit einer Straftat in Verbindung steht und als Beweismittel in einem Gerichtsverfahren oder zu Ermittlungszwecken dient. Dies reagiert auf Beschwerden über willkürliche und überlange Beschlagnahmungen. Zu Beweiszwecken ist die Dauer der Sicherstellung auf 48 Stunden begrenzt, sofern ein Foto oder ein Gutachten ausreicht. Ermittlungsbedingte Beschlagnahmungen sind auf maximal 14 Tage begrenzt. Diese Fristen sollen langwierige Fahrzeugbeschlagnahmungen eindämmen. Der Leiter der Polizeidienststelle muss für eine ordnungsgemäße Verwahrung der sichergestellten Fahrzeuge sorgen, um die häufigen Berichte über Schäden oder Vandalismus während des Gewahrsams zu verhindern. Der Gesetzentwurf wahrt die Befugnisse der Gerichte gemäß Abschnitt 121 der Strafprozessordnung. „Nichts in diesem Abschnitt beeinträchtigt die Befugnis eines Gerichts, eine Anordnung gemäß Abschnitt 121 der Strafprozessordnung zu treffen“, heißt es im Entwurf. „Dieser Gesetzentwurf delegiert keine gesetzgeberischen Befugnisse. Der Entwurf schränkt jedoch das Recht auf Eigentum gemäß Artikel 40 der Verfassung insoweit ein, als ein Polizeibeamter ein Fahrzeug oder Motorrad zu Ermittlungszwecken sicherstellen darf.“ Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnte es für kenianische Fahrzeug- und Motorradbesitzer eine erhebliche Entlastung bedeuten.