Die Communications Authority of Kenya hat eine Reduzierung der Mobil-Terminierungsraten von 41 Cent pro Minute auf 30 Cent über die nächsten vier Jahre angeordnet. Die Maßnahme soll den Preiskampf unter Telekom-Anbietern fördern und könnte zu günstigeren Gesprächsgebühren für Millionen Kenianer führen. Sie folgt einer Studie aus 2022, die zeigte, dass die aktuellen Raten die tatsächlichen Kosten der Dienstleistungserbringung übersteigen.
Die Communications Authority of Kenya (CA) hat eine schrittweise Senkung der Mobil-Terminierungsraten (MTR) angekündigt, der Gebühr, die ein Telekom-Anbieter einem anderen zahlt, um einen Anruf auf dessen Netz abzuschließen. Die Raten sinken von derzeit 41 Cent pro Minute auf 30 Cent über vier Jahre, um fairen Wettbewerb und Investitionen in die Netzinfrastruktur zu sichern. Dies folgt einer Kostenstudie zu Telekommunikationsnetzen aus 2022, die ergab, dass die geltenden Terminierungsraten die wahren Kosten der Dienstleistungserbringung überstiegen. Derzeit beträgt der Einzelhandelspreis für einen Netzübergreifenden Anruf etwa 2,20 Ksh pro Minute, bestehend aus 41 Cent für MTR, 1,20 Ksh für Netzdienstleistungskosten und 60 Cent für Steuern und Betreibermargen. Telekom-Anbieter könnten die Einsparungen jedoch nicht vollständig an Verbraucher weitergeben, sondern Teile als Margen behalten oder Gebühren über Bundles oder Anpassungen von On-Net- und Off-Net-Tarifen umstrukturieren. Die Anweisung erfolgt inmitten von Druck der Weltbank, die niedrigere Raten forderte, um erschwingliche Sprachanrufe für Nutzer zu gewährleisten. Die Änderung wird Kenianern zugutekommen, indem sie günstigere netzübergreifende Anrufe fördert, wobei der genaue Einfluss von der Umsetzung durch die Anbieter abhängt.