Die kolumbianische Comisión de Regulación de Comunicaciones (CRC) hat die Regeln für Mobilfunkverträge angepasst, um die Kündigung von Tarifen zu erleichtern und missbräuchliche Klauseln einzudämmen. Betreiber müssen dedizierte digitale Kanäle für Kündigungen und Tarifänderungen ohne zusätzliche Kosten bereitstellen. Die Änderungen zielen darauf ab, die Nutzerrechte zu wahren und die Transparenz der Dienste zu erhöhen.
Die kolumbianische CRC hat eine Resolution zur Aktualisierung der Vertragsbedingungen für Mobilfunkdienste erlassen. Zu den wichtigsten Änderungen gehört die Verpflichtung für Betreiber, einen dedizierten digitalen Kanal für Kündigungsanfragen anzubieten, mit sofortigen automatisierten Antworten, sofern diese mindestens drei Werktage vor dem Abrechnungsstichtag eingereicht werden. Zur Validierung können Einmalcodes verwendet werden, um Hürden für die Nutzer zu minimieren.Verträge dürfen keine Klauseln enthalten, die Nutzerrechte einschränken, die Wahl des Betreibers, Tarifs, Dienstes oder Geräts begrenzen oder einseitige Kündigungen außerhalb spezifischer Gründe wie Vertragsverletzungen, Ablauf oder nachgewiesener technischer Unmöglichkeiten zulassen. Verstoßende Klauseln werden als vollständig unwirksam betrachtet.Nutzer können jederzeit ohne Gebühren Tarife wechseln oder Dienste aus Paketen entfernen, wobei Änderungen bei rechtzeitiger Beantragung im nächsten Abrechnungszeitraum wirksam werden. Betreiber müssen Tarifherabstufungen über digitale Kanäle wie mobile Apps mit der gleichen Leichtigkeit ermöglichen wie Tarifaufstufungen.Gebündelte Pakete, die Mobilfunk mit Festnetz-Internet oder anderen Diensten kombinieren, erfordern eine detaillierte Preisaufstellung in Rechnungen, Werbematerialien und Vergleichstools. Werbeaktionen müssen Bedingungen und Einschränkungen klar darlegen und Aufzeichnungen für sechs Monate aufbewahren, um Nutzerreklamationen zu unterstützen.