Die Communications Authority of Kenya hat die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, Stellungnahmen zu vorgeschlagenen Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Internetinfrastruktur abzugeben. Die Regeln reagieren auf die zunehmenden Beschwerden über schlecht installierte Glasfaserkabel an Masten, Wänden und Straßen. Kommentare können bis zum 20. Mai eingereicht werden.
Die Communications Authority of Kenya (CA) gab am Montag, den 4. Mai, eine Erklärung heraus, in der nationale Standards für das Design, die Verlegung, die Kennzeichnung, die gemeinsame Nutzung sowie den Schutz von Glasfaser- und anderen Telekommunikationskabeln vorgeschlagen werden. Die Richtlinien fördern die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur, einen besseren Schutz kritischer Vermögenswerte sowie die Einhaltung von Bau-, Umwelt- und Sicherheitsvorschriften. Die Behörde erklärte: „Ihr Interneterlebnis beginnt nicht bei Ihrem Telefon, sondern bei den Kabeln direkt vor Ihrem Haus oder Büro.“ Sie fügte hinzu, dass schlechte Installationen zu langsamen Geschwindigkeiten, häufigen Ausfällen und Sicherheitsrisiken führen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören strenge Regeln zur Beseitigung von Freileitungen und unsachgemäßen Grabungsarbeiten, wobei innerstädtische Gräben mindestens 600 Millimeter tief sein und alle 150 bis 200 Meter Wartungsschächte aufweisen müssen. Neue Gebäude, einschließlich bezahlbarer Wohnbauprojekte, müssen gemäß dem kommenden Building Code 2025 über Breitbandkanäle verfügen. Mitglieder der Öffentlichkeit sind dazu aufgerufen, das Konsultationspapier zu prüfen und ihre Ansichten bis zum 20. Mai einzureichen. Sollten die Regeln angenommen werden, treten sie nach der Veröffentlichung in der Kenya Gazette am 1. Juli 2026 in Kraft.