Kenias Verkehrsministerium hat ein aktuelles Update zu drei großen Schnellstraßenprojekten mit einer Gesamtlänge von über 700 km gegeben. Der amtierende Staatssekretär für Straßenbau, Gilbert Arasa, informierte den Stabschef Felix Koskei während eines hochrangigen Treffens über den Stand der Dinge. Die Initiativen zielen darauf ab, Staus zu verringern und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Gilbert Arasa, amtierender Staatssekretär für das State Department for Roads, erläuterte den Fortschritt der 40 km langen Nairobi-Thika-Schnellstraße. Die vorbereitenden Maßnahmen laufen bereits, der Baubeginn ist für Oktober 2026 geplant. „Für die Nairobi-Thika-Schnellstraße sind die vorbereitenden Arbeiten im Gange. Sobald diese abgeschlossen sind, soll das Projekt die Verkehrsüberlastung auf dieser Strecke verringern, auf der in einigen Abschnitten ein sehr hohes Verkehrsaufkommen von 150.000 bis 250.000 Fahrzeugen pro Tag herrscht“, sagte Arasa gegenüber den Interessengruppen. Bei der 480 km langen Nairobi-Mombasa-Schnellstraße, die als Usahihi-Schnellstraße bekannt ist, befindet sich die Regierung derzeit in der Phase der Auftragsvergabe für einen Transaktionsberater. Das Multi-Milliarden-Shilling-Projekt mit einem geschätzten Wert von 450 Milliarden KES (3,5 Milliarden USD) wird von dem in den USA ansässigen Unternehmen Everstrong Capital durchgeführt. Es wird die Reisezeit von über 10 Stunden auf etwa vier bis fünf Stunden verkürzen. Die Vorstudien für die 240 km lange Mau Summit-Eldoret-Malaba-Schnellstraße laufen und sollen bis Juni 2026 abgeschlossen sein. Die vierstreifige, zugangsbeschränkte Autobahn kostet 130 Milliarden KES (1 Milliarde USD) und wird von der KeNHA und der AIIB umgesetzt. Das Ministerium entwickelt zudem einen Nationalen Schnellstraßen-Masterplan, für den bereits Interessenbekundungen ausgeschrieben wurden. „Das Ministerium erstellt außerdem den Nationalen Schnellstraßen-Masterplan; der aktuelle Stand ist die Ausschreibung von Interessenbekundungen für die Erstellung dieses Masterplans. Diese wurde bereits veröffentlicht“, sagte Arasa.