Opposition lehnt Infrastrukturfonds-Gesetzentwurf ab

Kenianische Oppositionsführer haben das Parlament aufgefordert, den Infrastrukturfonds-Gesetzentwurf des Finanzministeriums 2026 abzulehnen und den Plan, Regierungsanteile an Safaricom zu verkaufen, zu stoppen. Sie argumentieren, dass die Vorschläge die verfassungsmäßigen Schutzmaßnahmen für öffentliche Gelder und strategische Vermögenswerte bedrohen. Sie fordern zudem eine unabhängige Überprüfung sowie eine gründliche Bewertung der Vermögenswerte vor jeglichen Maßnahmen.

Die Vereinigte Oppositionsgruppe hat sich verpflichtet, einem Gesetzentwurf für einen Infrastrukturfonds entgegenzutreten, der Kenia auf das Niveau Singapurs heben soll. In einer gemeinsamen Erklärung haben Oppositionsführer die Nationalversammlung und ihren Finanz- und Nationalplanungsausschuss aufgefordert, den Gesetzentwurf vollständig abzulehnen, zusammen mit der Policy Nr. 3 von 2025, die eine Reduzierung des Regierungsanteils am Telekomunternehmen Safaricom anstrebt. Safaricom betreibt die M-Pesa-Plattform, die einen erheblichen Teil der digitalen Zahlungen und staatlichen Dienstleistungen in Kenia abwickelt. Die Opposition hat eine unabhängige verfassungsrechtliche Überprüfung des Fonds-Vorschlags gefordert sowie eine umfassende Bewertung strategischer Vermögenswerte, bevor irgendeine Reduzierung der Regierungsanteile erfolgt. Wiper Democratic Movement-Führer Kalonzo Musyoka bezeichnete den vorgeschlagenen Fonds als „Lösung, die ein Problem schafft“. Er erklärte, dass das Infrastrukturdefizit Kenias nicht auf fehlenden Finanzmechanismen beruhe, sondern auf Schwächen bei der Projektumsetzung, Korruption in der Beschaffung und unzureichender finanzieller Transparenz. Zudem gibt es in Kenia bereits über 60 öffentliche Fonds außerhalb der National Treasury, von denen viele mit niedrigen Rechenschaftspflichtstandards arbeiten. Die Opposition hält fest, dass diese Vorschläge den verfassungsmäßigen Schutz öffentlicher Finanzen und Schlüsselnationalvermögen gefährden.

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