Abgeordnete und die Independent Electoral and Boundaries Commission (IEBC) haben sich gegen Bestrebungen gewehrt, das nationale Zentrum für die Auszählung der Präsidentschaftswahlen vor den Wahlen 2027 abzuschaffen. Eine vom Senator aus Busia, Okiya Omtatah, eingereichte Klage stellt die Regeln für die Auszählung der Ergebnisse in Frage. Die IEBC erklärt, das Zentrum erhöhe die Transparenz.
Der Senator aus Busia, Okiya Omtatah, hat zusammen mit Oppositionsführern Klage gegen Abschnitt 39 des Wahlgesetzes und die Regeln in Bezug auf das nationale Zentrum für die Auszählung der Präsidentschaftswahl eingereicht. Die Kläger argumentieren, dass die Ergebnisse der Wahlbezirke endgültig sein sollten und nicht zur Überprüfung an das IEBC-Zentrum zurückgeschickt werden dürften.
Omtatah betont, dass die Verfassung die Wahllokale und Wahlkreise als letzte Instanz für die Auszählung und Bekanntgabe der Präsidentschaftsergebnisse festlegt. Er sagt, die Rolle des IEBC-Vorsitzenden sei rein administrativer Natur: das Sammeln und Verkünden des Siegers, ohne die Ergebnisse zu verändern.
Der IEBC-Vorsitzende Erastus Ethekon wies diese Behauptungen zurück und erklärte, das Zentrum arbeite im Einklang mit der Verfassung und früheren Gerichtsurteilen. „Dieser Schritt erhöht die Transparenz und Rechenschaftspflicht, da die Öffentlichkeit die Formulare online einsehen kann“, sagte Ethekon in seiner eidesstattlichen Erklärung.
Die Nationalversammlung durch ihren Schriftführer Samuel Njoroge und der Senat durch ihren Schriftführer Jeremiah Nyegenye haben das derzeitige System unterstützt. Sie weisen darauf hin, dass die Themen über den Gesetzentwurf zur Änderung des Wahlgesetzes von 2024 behandelt werden und ein Eingreifen des Gerichts den Gesetzgebungsprozess stören könnte.
Die formelle Anhörung des Falls ist für den 1. Juli 2026 angesetzt.