Der Oberste Gerichtshof hörte am 10. März 2026 einen Antrag an, der die Löschung von Wählern während der Special Intensive Revision (SIR) der Wählerlisten in Westbengalen angefochten hat, und wies die Wahlkommission an, die logistische Unterstützung für Ansprüche und Einwände zu verstärken. Dies folgt dem jüngsten Drängen von TMC-Abgeordneten auf eine parlamentarische Debatte zum Thema sowie anhaltenden Protesten unter Führung von Ministerpräsidentin Mamata Banerjee gegen den Prozess, der Millionen Namen gelöscht hat.
Ein Richtergremium unter Leitung von Chief Justice Surya Kant und Justice Joymalya Bagchi befasste sich mit den Ausführungen der Senior-Anwältin Maneka Guruswamy zur Löschung von Wählern aus den Listen in Westbengalen während der SIR, die im November 2025 begonnen hat und vor den Landtagswahlen für weit verbreitete Kontroversen gesorgt hat. nnDas Gericht wies die Wahlkommission (EC) an, zusätzliche logistische Unterstützung für die Überprüfung von Ansprüchen und Einwänden bereitzustellen und sicherzustellen, dass aktualisierte Wählerlisten flächendeckend in allen Bezirken verfügbar sind. Der Chief Justice des Calcutta High Court berichtete, dass über 10 Lakh Einwände bearbeitet wurden, wobei mehr als 500 richterliche Beamte aus Westbengalen – zuzüglich 200 aus Odisha und Jharkhand – als Electoral Registration Officers fungieren und verlängerte Arbeitszeiten inklusive Wochenenden leisten. nnMitten in den Spannungen wurde eine Polizeianzeige gegen den Trinamool-Congress-Abgeordneten Kalyan Banerjee wegen angeblicher Drohungen gegen Chief Election Commissioner Gyanesh Kumar während eines Protests erstattet. Die volle Kommission der EC befindet sich in Kolkata, um Vorbereitungen zu prüfen, wobei CEC Kumar das Engagement für faire Wahlen trotz Protesten mit schwarzen Fahnen und Parolen bekräftigte. nnDiese Intervention des Obersten Gerichtshofs erfolgt wenige Tage nachdem TMC-Abgeordnete, darunter Saugata Roy, Nadimul Haque und Saket Gokhale, am 9. März Mitteilungen für Debatten im Parlament zum Thema „Wählerentmachtung“ einreichten und Löschungen von über 63 Lakh Namen (8,3 Prozent des Wählerkorpus) sowie Millionen ausstehender Entscheidungen hervorhoben.