Rubén Moreira, Koordinator der PRI in der mexikanischen Abgeordnetenkammer, hat eine Initiative zur Untersagung von Bankgebühren für Basis-, Gehalts- und Sozialleistungskonten vorgelegt. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Gesetze der Bank von Mexiko und der Kreditinstitute so zu ändern, dass Gebühren für Kontoeröffnungen, Kontoführung und Abhebungen entfallen. Moreira merkte an, dass Gebühren im Jahr 2025 für 94 % der Gewinne des Finanzsystems verantwortlich waren.
Rubén Moreira, Koordinator der PRI in der Abgeordnetenkammer, hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Gesetzes über die Bank von Mexiko und des Kreditinstitutsgesetzes eingebracht. Dieser verbietet Gebühren für Kontoeröffnung, Kontoführung, Abhebungen und Kontostandsabfragen bei Basiskonten. Die Maßnahme beseitigt zudem Strafgebühren für die Unterschreitung von Mindestguthaben oder für den Ersatz von Bankkarten und schafft Gebühren für Konten, die mit Sozialprogrammen verknüpft sind, ab. Moreira verwies auf Daten der Nationalen Banken- und Wertpapierkommission (CNBV): Bankgebühren erwirtschafteten im Jahr 2025 304,4 Milliarden Pesos, was 94 % der Gewinne des Sektors entspricht. Der Gesetzentwurf verpflichtet Banken dazu, gebührenfreie Produkte anzubieten, und ermächtigt die Bank von Mexiko, Zinssätze zu regulieren, Obergrenzen festzulegen und willkürliche Gebühren zu verhindern. Die Nationale Kommission für den Schutz und die Verteidigung der Nutzer von Finanzdienstleistungen (Condusef) gibt an, dass ausländische Banken in Mexiko 5 bis 19 % höhere Gebühren verlangen als in ihren Heimatländern. Im November 2025 verabschiedete die Abgeordnetenkammer einstimmig Reformen des Gesetzes für Transparenz und Ordnung von Finanzdienstleistungen. Diese verbieten Gebühren für zusätzliche Dienstleistungen ohne ausdrückliche Zustimmung und schreiben die kostenlose Stornierung von Karten innerhalb von fünf Werktagen vor.