Staatsanwaltschaft entscheidet gegen Anti-Blockade-Protokoll der Regierung

Der Staatsanwalt Rodrigo Cuesta sprach sich vor der föderalen Kammer für Verwaltungsstreitverfahren dafür aus, die Berufung der Regierung zurückzuweisen und die Nichtigkeit des vom Sicherheitsministerium geförderten Anti-Blockade-Protokolls aufrechtzuerhalten. Das Gutachten betont, dass das Recht auf Protest einen vorrangigen Schutz gegenüber der absoluten Verkehrsbevorzugung genießt und kritisiert das automatische polizeiliche Eingreifen. Die endgültige Entscheidung liegt bei der Kammer.

Staatsanwalt Rodrigo Cuesta hat eine Stellungnahme an die föderale Kammer für Verwaltungsstreitverfahren übermittelt, in der er die Abweisung der Berufung der nationalen Regierung gegen das Urteil empfiehlt, das das Anti-Blockade-Protokoll für nichtig erklärt hatte. Diese Maßnahme, die vom Sicherheitsministerium unter der damaligen Ministerin Patricia Bullrich gefördert wurde, zielte darauf ab, Proteste zu regulieren, indem dem Fahrzeugverkehr Vorrang vor dem Recht auf sozialen Protest eingeräumt wurde, so der am 26. März 2026 von Perfil und anderen Medien berichtete Bericht. Cuesta argumentierte, dass der Staat den Verkehr nicht absolut priorisieren könne, da das Demonstrationsrecht in einer Demokratie einen 'vorrangigen Schutz' genieße. Er erklärte, dass das Protokoll die Befugnisse des Ministeriums überschreite, indem es Grundrechte durch eine Verwaltungsnorm regle, die verfassungsmäßige Garantien aushebele. Der Staatsanwalt warnte vor der 'Automatismen' polizeilicher Repression, die ein sofortiges Eingreifen bei jeder Blockade öffentlicher Straßen vorschreibt, ohne die Umstände oder die Legitimität des Anliegens zu prüfen, was sie 'unvereinbar mit den in der Verfassung geforderten Standards der Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit' mache. Der Fall wurde von Organisationen wie CELS, Amnesty International, Sipreba, ATE, ANDHES, Polo Obrero, FOL und der Indigenen Konföderation von Neuquén angestrengt, die den strafenden Charakter der Maßnahme anprangerten. Für CELS markiert die Stellungnahme eine bedeutende gerichtliche Kontrolle der öffentlichen Ordnungspolitik, die demokratische Rechte einschränkt. Obwohl nicht bindend, stärkt sie die Position der Kläger und erschwert die Verteidigung der Regierung. Die Kammer muss nun entscheiden, ob sie die Nichtigkeit bestätigt; ein Fall, der einen Präzedenzfall für das Gleichgewicht zwischen Verkehrsfluss und sozialer Meinungsäußerung in Argentinien schaffen könnte.

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