Der Oberste Gerichtshof der Nation hat beschlossen, in dem von La Pampa gegen den Nationalstaat angestrengten Verfahren zur Verteilung der Beiträge aus dem Nationalen Schatzamt zu intervenieren. Das höchste Gericht gab der Regierung eine Frist von 60 Tagen für eine Stellungnahme.
Das Gericht, bestehend aus Horacio Rosatti, Carlos Rosenkrantz und Ricardo Lorenzetti, übernahm die ursprüngliche Zuständigkeit für den Fall gemäß Artikel 117 der Verfassung. Die Provinz, vertreten durch Gouverneur Sergio Ziliotto und die Staatsanwältin Romina Schmidt, ficht die Artikel 3 Absatz d und 5 des Gesetzes 23.548 an. La Pampa argumentiert, dass das eine Prozent der verteilungsfähigen Masse, das dem Fonds für Beiträge des Nationalen Schatzamtes zugewiesen ist, automatisch und täglich unter den Provinzen verteilt werden sollte, anstatt unter der diskretionären Verwaltung der nationalen Exekutive zu verbleiben. Die Klage fordert zudem eine Informations- und Schlichtungsanhörung. Der Beschluss geht an das Wirtschaftsministerium und die Generalstaatsanwaltschaft. Die Finanzstaatsanwältin Laura Mercedes Monti unterstützte die direkte Intervention des Gerichts. Die Akte entscheidet noch nicht über die verfassungsrechtliche Begründetheit der Angelegenheit.