Asofondos bekräftigte, dass die Übertragung von Rentenressourcen geltendem Recht entsprechen muss. Der Verband forderte eine endgültige Entscheidung des Verfassungsgerichts zum Gesetz 2381 von 2024, um Rechtssicherheit zu gewährleisten. Er warnte davor, dass eine vorzeitige Übertragung an Colpensiones gegen bestehende Vorschriften verstößt.
Asofondos drängte die Institutionen dazu, sich an den Rechtsrahmen für Rentenressourcen zu halten. Der Verband erklärte, dass das Gesetz 2381 von 2024 Übertragungen für Versicherte ermöglicht, die weniger als 10 Jahre vom Renteneintrittsalter entfernt sind, wofür eine obligatorische doppelte Beratung erforderlich ist. Artikel 76 des Gesetzes schreibt vor, dass Ressourcen des individuellen Sparsystems in den Sparfonds der beitragsorientierten Säule fließen sollen, der von der Banco de la República verwaltet wird, anstatt einer automatischen Übertragung an Colpensiones.
Asofondos kritisierte das Dekret 415 von 2026, da dieses die Ressourcen an Colpensiones leitet, was dem Gesetz und dem Dekret 1225 von 2024 widerspricht. Bis der Sparfonds vollständig einsatzbereit ist, müssen die Mittel unter der Verwaltung der AFP bleiben. Institutionen wie die Procuraduría, die Banco de la República und die Contraloría warnten vor makroökonomischen Risiken, Problemen der Finanzstabilität und einer möglichen Umwandlung in laufende Ausgaben.
Etwa 120.000 Kolumbianer haben das Zeitfenster für Übertragungen genutzt: 100.000 aktive Beitragszahler mit jährlichen Beiträgen von nahezu 690 Milliarden Pesos und 20.000 Rentner, die jährlich 450 Milliarden Pesos an Auszahlungen erhalten. Asofondos unterstützte die teilweise Aussetzung des Dekrets 415 von 2026 durch den Staatsrat und erneuerte seine Forderung nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts, um die Stabilität des Rentensystems zu sichern.