Osvaldo Macías, der die Pensionsaufsichtsbehörde zehn Jahre lang leitete, sprach über seinen Ausscheiden aus dem Amt im März und seine Rolle bei der 2025 verabschiedeten Rentenreform.
Macías wurde am 13. März von Arbeitsminister Tomás Rau über seinen Abschied informiert. Joaquín Cortez übernahm seinen Posten. Der ehemalige Superintendent sagte, er habe gehofft, länger zu bleiben, um die Reform umzusetzen, akzeptierte die Entscheidung jedoch aufgrund der Präsidialbefugnisse.
In dem am 31. Mai veröffentlichten Interview äußerte sich Macías stolz auf die Reform. Er hob die 2022 verabschiedete universelle garantierte Rente und die Erhöhung der individuellen Ersparnisse hervor. Er erklärte, das System werde nach der Umsetzung besser sein.
Macías wies auf offene Fragen hin, wie etwa die Analyse einer möglichen Anhebung des Renteneintrittsalters und die Stärkung der Corporate Governance der Aufsichtsbehörde. Er schlug die Bildung einer Expertenkommission vor, um diese Themen zu untersuchen.