Die Superintendencia de Pensiones hat einen Vorschlag zur Ablösung des Multifondssystems durch generationenbasierte Fonds unterbreitet, die sich am Alter der Beitragszahler orientieren. Die Änderung ist Teil der Rentenreform und zielt darauf ab, die Risikoallokation über den Lebenszyklus hinweg zu verbessern.
Der Vorschlag sieht die Schaffung von zehn Generationenfonds vor. Jüngeren Versicherten werden Fonds mit höherer Risikoexposition zugewiesen, während Personen über 75 Jahren in einen konservativeren Konsolidierungsfonds wechseln. Versicherte zwischen 35 und 75 Jahren werden in Fünfjahreskohorten unterteilt. Die Superintendencia de Pensiones erklärte, dass „jüngere Versicherte mehr Risiko tragen können, da sie mehr Zeit haben, sich im Falle einer Krise an den Finanzmärkten zu erholen“. Im Gegensatz dazu „kann dieselbe Krise bei Personen, die kurz vor dem Rentenalter stehen, die Renten erheblich beeinträchtigen“. Das System umfasst Referenzportfolios für jede Kohorte und vereinfacht die Anlagemöglichkeiten. Die Rentenverwalter werden ihre strategische Allokation festlegen und können eine leistungsabhängige Vergütung erhalten. Die öffentliche Konsultation nimmt bis zum 31. Juli Stellungnahmen entgegen. Die maximale Umsetzungsfrist ist für den 1. September dieses Jahres vorgesehen, und der Übergang vom derzeitigen System wird im April 2027 erfolgen.