Die Rentenkommission will am Dienstag Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas 30 Vorschläge zur Reform der Alterssicherung übergeben.
Die Kommission unter Leitung von Constanze Janda und Frank-Jürgen Weise empfiehlt, das Rentenalter an die Lebenserwartung zu koppeln. Beschäftigte könnten demnach 2041 mit 67,5 Jahren und 2051 mit 68 Jahren in Rente gehen. Die umstrittene Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren soll wegfallen.
Ein Teil der Beiträge soll künftig am Aktienmarkt angelegt werden. In eine neue Kapitalsäule sollen bis zu zwei Prozent vom Bruttolohn fließen. Mit den Erträgen soll das Rentenniveau langfristig auf 48 bis 50 Prozent stabilisiert werden.
Zusätzlich sollen Politiker und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Die Vorschläge wurden im Konsens erarbeitet und sollen Teil eines größeren Reformpakets sein.