Experten kritisieren SPD-Vorstoß zur Rentenreform

Die SPD plant, das Rentenalter an die Beitragsjahre zu koppeln, stößt jedoch auf Skepsis von Ökonomen. Diese sehen massive Nachteile für Akademiker und das Ende der solidarsichen Rentenversicherung. Der Streit flammt in der Koalition auf, noch bevor die Rentenkommission ihr Konzept vorlegt.

In Berlin brodelt es in der Koalition um Rentenreformen. Der Kanzler hatte angekündigt, dass die gesetzliche Rente allenfalls noch eine Basisabsicherung sein könne. Diese Aussage löste in der SPD eine Welle der Empörung aus.

Die Rentenkommission soll ihr Reformkonzept erst in acht Wochen vorlegen. Dennoch hatte die Koalition aus Union und SPD im Koalitionsvertrag klare Vorgaben festgelegt: Der Plan soll den Lebensstandard im Alter über alle drei Rentensäulen sichern – gesetzlich, betrieblich und privat.

Die SPD will das Rentenalter nun an die Beitragsjahre koppeln. Ökonomen äußern Bedenken und befürchten das Ende der solidarsichen Versicherung.

Besonders Akademiker seien durch diesen Vorstoß benachteiligt, da sie oft später mit Beiträgen beginnen und längere Ausbildungszeiten haben, meinen die Experten.

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