Sanlam Benchmark Survey beleuchtet Herausforderungen bei der Altersvorsorge für Südafrikaner

Die diese Woche veröffentlichte 45. Sanlam Benchmark Survey zeigt, dass die Südafrikaner zwar die Notwendigkeit einer frühzeitigen Ruhestandsplanung verstehen, jedoch unter Druck stehen, der ihre Auseinandersetzung mit dem Thema verzögert und zu kurzfristigen Entscheidungen führt.

Die Umfrage befragte 76 eigenständige Fonds, 130 Arbeitgeber von Sammelfonds, 30 Rentner und 600 Verbraucher. Sie ergab, dass Mitglieder von Vorsorgefonds sich durchschnittlich 3,4 Jahre vor Beendigung ihrer Erwerbstätigkeit mit ihren Fonds auseinandersetzen und erst 20 Monate vor dem Ruhestand Rat einholen, obwohl sie der Meinung sind, dass die Planung bereits mit etwa 35 Jahren beginnen sollte.

Kanyisa Mkhize, Chief Executive Officer von Sanlam Corporate, erklärte, dass das Vertrauen in die Altersvorsorge über Jahrzehnte hinweg durch Entscheidungen zur Erhaltung von Ersparnissen, zur Erhöhung von Beiträgen und zur Verwaltung von Schulden aufgebaut wird. Rentner, die sich eine Pauschalsumme in bar auszahlen lassen, verbrauchen diese im Durchschnitt innerhalb von 14,6 Monaten.

Die Umfrage ergab zudem, dass 50 Prozent der befragten Online-Verbraucher in den vorangegangenen drei Monaten Geld für Glücksspiel, Wetten oder Lotterieaktivitäten ausgegeben hatten, wobei 66 Prozent dafür Gehalt oder Lohn verwendeten. Fast neun von zehn jüngeren Befragten gaben an, dass sie ein garantiertes Renteneinkommen potenziell höheren Renditen vorziehen würden.

Die Vorsorgefondsbranche verzeichnete eine Konsolidierung, wobei das verwaltete Vermögen auf 5,84 Billionen Rand anstieg. Das Zwei-Töpfe-System hat das Engagement erhöht, wobei 84 Prozent der eigenständigen Fonds von einer stärkeren Interaktion der Mitglieder berichten.

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