Rentenreform
Abgeordnete stimmen erneut für Aussetzung der Rentenreform
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Am Freitag, dem 5. Dezember 2025, hat die Nationalversammlung in zweiter Lesung die Aussetzung der Rentenreform von Élisabeth Borne mit 162 Stimmen für gegenüber 75 Stimmen beschlossen. Diese Maßnahme, eine Regierungskonzession an die Sozialistische Partei, war in der Vorwoche vom Senat wieder eingeführt worden. Die Abstimmung ebnet den Weg für eine mögliche Annahme des Sozialversicherungshaushalts 2026, doch Unsicherheiten bleiben für die feierliche Abstimmung am Dienstag, dem 9. Dezember.
Versicherte von Porvenir haben bis zum 16. Juli Zeit, einen Wechsel zwischen den Rentensystemen gemäß Gesetz 2381 von 2024 zu beantragen.
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Die Bundesregierung hat das Altersvorsorgedepot als neuen Rahmen für die staatlich geförderte Altersvorsorge beschlossen. Ab Januar 2027 können auch Selbstständige und Beamte davon profitieren. Die Riester-Rente endet zum Jahresende.
Vizekanzler Lars Klingbeil hat die schwarz-rote Koalition ermahnt, sich bei der Abstimmung über das Rentenpaket nicht allein auf die Linkspartei zu verlassen. Die Linken planen, sich zu enthalten, was der Regierung helfen könnte, doch Klingbeil fordert eine eigene Mehrheit bis Freitag. Die Reform zielt auf nachhaltigere Rentenfinanzierung ab, stößt aber auf Kritik in der Union.
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Unionsfraktionschef Jens Spahn hat vor einer Regierungskrise gewarnt, falls das Rentenpaket im Bundestag scheitert. Der Widerstand der Jungen Gruppe in der CDU/CSU bröckelt, doch Spahn betont die Risiken für andere Politikfelder. Er erwartet, dass eine Mehrheit für den Kompromissvorschlag entsteht.
In der Kommissionsprüfung des Entwurfs zum Finanzierungsgesetz der Sozialversicherung für 2026 haben französische Abgeordnete am Freitagabend die Aussetzung der Rentenreform von 2023 beschlossen. Vom Premierminister Sébastien Lecornu vorgeschlagen, um die Sozialistische Partei zu besänftigen, hob die Maßnahme die Spaltungen innerhalb der Neuen Volkspopularen Front hervor. Der Gesamtentwurf wurde abgelehnt, aber die Debatten werden in der Nationalversammlung fortgesetzt.
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Maud Bregeon, die 34-jährige Abgeordnete aus den Hauts-de-Seine, kehrt nach einer kurzen Pause in ihre Rolle als Sprecherin der Lecornu-II-Regierung zurück. Früher eine erbitterte Kritikerin der Aussetzung der Rentenreform, unterstützt sie nun die Linie der Regierung, während sie für eine Mäßigung der Debatte plädiert. Ihr Rückkehr, die nicht überraschend ist, spiegelt die jüngste politische Instabilität in Frankreich wider.
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