Senat streicht Aussetzung der Rentenreform auf 64 Jahre

Am 25. November stimmte der Senat gegen die Aussetzung der Rentenreform, die das gesetzliche Rentenalter auf 64 Jahre verschiebt. Diese Entscheidung wurde im Rahmen des Sozialversicherungshaushaltsprojekts getroffen. Die Maßnahme wird voraussichtlich am selben Abend von der Nationalversammlung in einem gemeinsamen Ausschuss wiederhergestellt.

Die Rentenreform, die 2023 verabschiedet wurde, nährt weiterhin politische Spannungen in Frankreich. Sie wurde Mitte April dieses Jahres verkündet und verschob das Rentenalter um zwei Jahre von 62 auf 64. Im Gegensatz zu früheren Reformen der letzten drei Jahrzehnte im Umlageverfahren hat diese Reform Schwierigkeiten, sich vollständig im normativen Rahmen zu etablieren.

Am Dienstag, den 25. November, strichen die Senatoren im Palais du Luxembourg aus dem Sozialversicherungshaushaltsprojekt den Artikel, der diese Aussetzung vorsah. Diese vorweggenommene Abstimmung unterstreicht die anhaltenden Auseinandersetzungen um den Text. Ein gemeinsamer Ausschuss beider Kammern ist für den Abend des Mittwochs vorgesehen und wird wahrscheinlich keine Einigung erzielen.

Trotz dieses senatorischen Widerstands wird erwartet, dass die Nationalversammlung die ursprüngliche Maßnahme wiederherstellt und damit den Zeitplan der Reform aufrechterhält. Diese Debatten verdeutlichen die tiefen Spaltungen über die Entwicklung des französischen Rentensystems.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen