Die französische Nationalversammlung hat für die Wiederherstellung der Aussetzung der Rentenreform im Entwurf des Sozialversicherungshaushalts gestimmt. Insgesamt 162 Abgeordnete billigten die Maßnahme. Sébastien Lecornu bezeichnete den Haushalt als 'bestmöglich' trotz seiner Unvollkommenheiten.
In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die Nationalversammlung die Aussetzung der Rentenreform im Entwurf des Sozialversicherungshaushalts für 2026 wiederhergestellt. Diese Entscheidung fiel bei einer Abstimmung, bei der 162 Abgeordnete die Wiedereinführung der Maßnahme unterstützten und damit einen Schlüsselmoment in den laufenden Haushaltsdebatten markierten.
Minister Sébastien Lecornu, der die Regierung anführt, verteidigte das Projekt damit, es sei nicht 'perfekt', aber das 'bestmögliche' unter den gegebenen Umständen. Dieser unter seiner Aufsicht vorbereitete Haushalt zielt darauf ab, die Sozialversicherungskonten auszugleichen, während politische und wirtschaftliche Drucklagen berücksichtigt werden.
Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltenden Spannungen um Sozialreformen in Frankreich mit Auswirkungen auf künftige Haushaltsverhandlungen. Reaktionen mehren sich weiter, wie in der Live-Berichterstattung der Ereignisse in der Versammlung zu sehen.