French National Assembly deputies voting narrowly on the revenues part of the 2026 social security budget in a tense session at the Palais Bourbon.
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Französische Nationalversammlung nimmt Einnahmen-Teil der Sozialversicherung knapp an

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Die Abgeordneten haben am Samstag, dem 8. November, den 'Einnahmen'-Teil des Sozialversicherungshaushalts für 2026 mit 176 zu 161 Stimmen bei 58 Enthaltungen verabschiedet. Diese knappe Abstimmung ermöglicht die Fortsetzung der Debatten über den 'Ausgaben'-Teil, der die Aussetzung der Rentenreform von 2023 umfasst. Die Diskussionen laufen bis Mittwoch, unterbrochen durch den Waffenstillstand am 11. November.

Die Abstimmung über den 'Einnahmen'-Teil des Gesetzentwurfs zur Finanzierung der Sozialversicherung für 2026 (PLFSS) hielt die Nationalversammlung bis zum Schluss in Spannung. Mit 176 Ja-Stimmen gegen 161 und 58 Enthaltungen angenommen, wurde dieser Abschnitt stark gegenüber der Regierungsversion geändert, indem viele Sparmaßnahmen wie die Zuschlagsteuer auf gegenseitige Versicherer, Arbeitgeberbeiträge auf Essensgutscheine und das Ende der Steuerbefreiungen für Azubige-Löhne gestrichen wurden. Die Abgeordneten stellten auch die Produktionssteuer C3S wieder her, die zuvor abgeschafft worden war, um ein Haushaltsloch von fünf Milliarden Euro zu vermeiden, so die Ministerin für öffentliche Rechnungen Amélie de Montchalin.

Die politischen Spaltungen waren deutlich: Abgeordnete von Renaissance und MoDem stimmten zu, Horizons war zwischen Zustimmung und Enthaltungen geteilt, während die Republikaner (LR) sich enthielten. Auf der Linken stimmte die Sozialistische Partei (PS) fast einstimmig zu, um die Debatten fortzusetzen, während La France Insoumise (LFI) und das Rassemblement National (RN) dagegen votierten. Der PS-Chef Olivier Faure warf RN und LFI vor, 'das Spiel des Schlimmsten' zu spielen, und erklärte, die PS habe ihre 'Pflicht' erfüllt, um die Kaufkraft der Franzosen zu erhalten. Der LFI-Chef Jean-Luc Mélenchon kritisierte die PS scharf dafür, den 'verabscheuungswürdigen Einnahmen-Teil' angenommen zu haben, und betonte, nur LFI habe sein Wort gehalten.

Der Premierminister Sébastien Lecornu nahm die Abstimmung ohne Einsatz von Artikel 49.3 zur Kenntnis und erklärte: 'Diese Abstimmung ist ein Schritt, die parlamentarischen Diskussionen gehen weiter. Mehr denn je steht die Regierung den Abgeordneten und Senatoren für den Rest der Debatten zur Verfügung.' Die Debatten über 'Ausgaben' begannen samstagabends mit der Streichung der Erweiterung der medizinischen Franchise auf zahnärztliche Beratungen und medizinische Geräte. Ein hitziger Streit dreht sich um die Verdopplung dieser Franchises per Dekret, mit dem Ziel von 2,3 Milliarden Euro, das jedoch für seinen Einfluss auf Patienten kritisiert wird.

Artikel 45 bis, der die Rentenreform von 2023 aussetzt, wird am Mittwoch nach 15 Uhr geprüft, eine Schlüsselforderung der PS, die Regierung nicht zu zensurieren. Mit fast 800 verbleibenden Änderungsanträgen müssen die Parlamentarier beschleunigen, um die verfassungsmäßigen Fristen einzuhalten, oder riskieren, den Text ohne endgültige Abstimmung an den Senat zu schicken. Das prognostizierte Defizit beträgt 17,5 Milliarden Euro im Jahr 2026 (im Vergleich zu 23 Milliarden im Jahr 2025), aber die Änderungen treiben diese Schätzung auf 20,6 Milliarden Euro, so der Generalberichterstatter Thibault Bazin, der darauf besteht, 20 Milliarden nicht zu überschreiten.

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