Französischer Senat lehnt Sozialversicherungshaushalt 2026 nach Kompromiss der Nationalversammlung ab

Nach der knappen Zustimmung der Nationalversammlung letzte Woche hat der französische Senat am Freitag den Entwurf zum Finanzierungsgesetz der Sozialversicherung (PLFSS) 2026 per Verfahrensantrag abgelehnt und ihn zur endgültigen Abstimmung in der Nationalversammlung am Dienstag zurückgeschickt. Die Ablehnung unterstreicht den Widerstand der Rechten und Zentristen gegen den Ansatz zur Defizitreduktion im Gesetz.

Im laufenden Gesetzgebungsprozess für das PLFSS 2026 – das am 9. Dezember von der Nationalversammlung knapp ohne Artikel 49.3 angenommen wurde – hat der Senat unter Führung von Rechten und Zentristen den Entwurf am 12. Dezember durch einen 'question préalable'-Antrag glatt abgelehnt und die Debatte in weniger als einem Vormittag beendet. Die zentristische Berichterstatterin Elisabeth Doineau bezeichnete weitere Pendeldiplomatie-Verhandlungen als sinnlos und nannte den Text ein 'Scheitern' des Senats, da er auf Einnahme steigerungen statt Ausgabenkürzungen setze. Senatoren kritisierten zentrale Zugeständnisse wie die Aussetzung der Rentenreform bis 2028 (um sozialistische Unterstützung zu sichern), das Aufheben von Leistungsstillständen und die Erhöhung der CSG auf bestimmte Kapitaleinkünfte. Der Fraktionschef der Republikaner, Bruno Retailleau, geißelte einen 'Steuerüberfall', während die Staatssekretärin für Haushaltsfragen Amélie de Montchalin den Plan verteidigte, das Defizit von 23 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf 19,4 Milliarden im Jahr 2026 zu senken, einschließlich 4,5 Milliarden an Staatstransfers. Der Senat hatte in erster Lesung 17,6 Milliarden angestrebt. Der Entwurf kehrt nun zur entscheidenden Abstimmung in der Nationalversammlung am 16. Dezember zurück, inmitten von Unsicherheit. Getrennt davon bleibt der Staatshaushalt bis Montag im Senat geprüft.

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