Staatsbudget stößt auf Hürden nach knapper Verabschiedung des Sozialversicherungsgesetzes

Nach der knappen Genehmigung des Sozialversicherungsfinanzierungsgesetzes für 2026 durch die Nationalversammlung am 9. Dezember sieht sich die Regierung wachsenden Herausforderungen gegenüber, das Staatsbudget vor Jahresende zu verabschieden, inmitten von Links-Rechts-Spaltungen und parlamentarischem Skeptizismus.

Aufbauend auf dem beispiellosen Kompromiss, der das Sozialversicherungsfinanzierungsgesetz für 2026 (PLFSS) am 9. Dezember in zweiter Lesung mit knappen 13 Stimmen Mehrheit – ohne Inanspruchnahme von Artikel 49.3 – durchbrachte, wendet sich die französische Regierung nun dem umstrittenen Staatsfinanzgesetz (PLF) zu.

Prisca Thévenot, stellvertretende Sprecherin der Renaissance-Abgeordneten, witzelte über die Koalitionsdynamiken: „Wir fungieren als eine Steckdosenleiste: Die Linken wollen sich nicht an die Rechten anschließen, die Rechten nicht an die Linken, aber alle sind einverstanden, sich an uns anzuschließen.“ Dieser fragile Konsens zwischen den Republikanern (LR), der Sozialistischen Partei (PS) und der Präsidentschaftskoalition (Renaissance, MoDem, Horizons) verhinderte eine unmittelbare Krise.

Die endgültige Annahme des PLFSS ist für den 16. Dezember in der Nationalversammlung vorgesehen. Das PLF steht am Montag einer Senatsabstimmung bevor, am Freitag einer Paritätischen Gemeinsamen Kommission (CMP) und möglicherweise einer Rückkehr in die Nationalversammlung bis zum 23. Dezember. Wirtschaftsminister Roland Lescure äußerte Optimismus: „Beim Sozialversicherungshaushalt ist das Unwahrscheinliche möglich geworden. Ich bin überzeugt, dass es noch machbar ist, das Staatsbudget vor Jahresende zu verabschieden“, und berief sich auf eine entstehende „Kultur des Kompromisses“.

Skepsis herrscht unter den Abgeordneten. Das PLF wurde zuvor mit 404 zu 1 Stimmen abgelehnt. Das Regierungs目標 ist es, das öffentliche Defizit auf 5 % des BIP zu begrenzen, doch die Linke unter Führung von Boris Vallaud (PS) drängt auf fiskalische Gerechtigkeit, während die Rechte Steuererhöhungen ablehnt und Kürzungen bevorzugt. Vallaud zweifelt am Fortschritt: „Ich sehe den Weg nicht.“ Harte Verhandlungen stehen bevor, um ein provisorisches Haushaltsgesetz für 2026 zu vermeiden.

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