In der Kommissionsprüfung des Entwurfs zum Finanzierungsgesetz der Sozialversicherung für 2026 haben französische Abgeordnete am Freitagabend die Aussetzung der Rentenreform von 2023 beschlossen. Vom Premierminister Sébastien Lecornu vorgeschlagen, um die Sozialistische Partei zu besänftigen, hob die Maßnahme die Spaltungen innerhalb der Neuen Volkspopularen Front hervor. Der Gesamtentwurf wurde abgelehnt, aber die Debatten werden in der Nationalversammlung fortgesetzt.
Kurz vor dem Ende der Debatten in der Kommission über das Finanzierungsgesetz der Sozialversicherung für 2026 (PLFSS) haben die Abgeordneten am Freitag, dem 31. Oktober, den Artikel angenommen, der die Aussetzung der Rentenreform von 2023 vorsieht. Diese Reform betraf das Alter für den Zugang zu Rentenrechten. Premierminister Sébastien Lecornu hatte die Maßnahme vorgeschlagen, um einer Forderung der Sozialistischen Partei (PS) nachzukommen und eine Zensurabstimmung durch sie zu verhindern.
Die öffentliche Abstimmung enthüllte Spaltungen innerhalb der Neuen Volkspopularen Front: Vertreter von La France Insoumise (LFI) stimmten dagegen, während Die Ökologen und die Fraktion Gauche Démocrate et Républicaine (GDR) sich enthielten. Neben der PS unterstützten auch das Rassemblement National (RN) sowie Zentristen aus den Gruppen Les Démocrates, Libertés, Unabhängige, Übersee und Territorien. Die Macronisten enthielten sich.
Diese Annahme markiert eine erste Klärung der Positionen der Gruppen, löst jedoch nicht alle Fragen. Symbolischer Natur, erfolgt sie inmitten der Ablehnung des PLFSS insgesamt spät am Freitag nach 23 Uhr. Diese Ablehnung hat keine unmittelbare Wirkung: Die Diskussionen werden am Dienstag, dem 4. November, in der Kammer auf der ursprünglichen Version des Entwurfs der Exekutive fortgesetzt.
Zusätzlich wurde der Artikel zur Nichtaufschlüsselung sozialer Leistungen und die Idee eines 'weißen Jahres' während dieser Debatten gelöscht.