In der Sendung 'QR!' auf Canal E haben Experten das Universitätsfinanzierungsprojekt der Regierung analysiert und mit dem geltenden Gesetz verglichen. Germán Pinazo, Vize-Rektor der Universidad Nacional de General Sarmiento, erklärte, dass die Exekutive eine bestehende, vom Justizsystem gestützte Regelung verletzt. Die Diskussion beleuchtete Haushaltspflichten und Auswirkungen auf Gehälter und Stipendien.
In einer Folge der Sendung 'QR!', moderiert von Pablo Caruso auf Canal E, wurde das Gesetzesvorhaben der nationalen Regierung zur Reform der Finanzierung öffentlicher Universitäten debattiert. Der Schwerpunkt lag auf den Unterschieden zur geltenden Gesetzgebung, die vom Kongress genehmigt und durch eine gerichtliche Einstweilige Verfügung gestützt wurde, die den Staat verpflichtet, die notwendigen Mittel bereitzustellen. Germán Pinazo, Vize-Rektor der Universidad Nacional de General Sarmiento, betonte, dass die Exekutive dieses Gesetz nicht einhält. „Die Exekutive verletzt nicht nur ein doppelt vom Kongress ratifiziertes Gesetz, sondern auch ein gerichtliches Urteil, das die Zahlung anordnet“, sagte er. Die geltende Regelung umfasst Gehaltsanpassungen für Lehrkräfte, Finanzierung von Betriebsausgaben und Erhalt von Studentenstipendien. Pinazo wies das offizielle Argument der Haushaltsknappheit zurück und wies darauf hin, dass das Budgetbüro des Kongresses die Kosten des Gesetzes auf 0,23 % des BIP schätzt. Im Vergleich dazu verursachen andere Regierungsmaßnahmen Einnahmeverluste, die diesen Betrag übersteigen. „Zu behaupten, es gäbe keine Mittel zur Einhaltung des Gesetzes, während Maßnahmen gefördert werden, die höhere Einnahmen opfern, ist eine institutionelle Provokation“, fügte er hinzu. Zum neuen Projekt merkte Pinazo an, dass es eine Gehaltserhöhung um 12,4 % vorsieht, was nicht ausreicht, um den Kaufkraftverlust von über 50 % seit November 2023 auszugleichen. Die Debatte hob auch die entscheidende Rolle des argentinischen Hochschulsystems in der wissenschaftlichen Forschung und beruflichen Ausbildung hervor, mit hohen regionalen Einschreibungsraten.