Eugenio Semino, Vertreter der Älteren, kritisierte auf Canal E die Auswirkungen der Arbeitsmarktreform auf die Rentenfinanzierung in Argentinien. Er warnte, dass Maßnahmen wie der Fonds für Arbeitsunterstützung die Krise der Rentner in einem durch informelle Beschäftigung geschwächten System verschärfen könnten. Er betonte die dringende Notwendigkeit, Mittel für Grundbedürfnisse bereitzustellen.
Eugenio Semino, Vertreter der Älteren, untersuchte in einem Interview auf Canal E die Auswirkungen der Arbeitsmarktreform auf das Rentensystem Argentiniens. Er erklärte, dass die Finanzierung der Sozialversicherung zu 50 % aus Arbeitsbeiträgen und zu 50 % aus steuerlichen Mitteln erfolgt, in einem umlagefinanzierten assistierten System. Er hob jedoch ein strukturelles Problem hervor: fast 50 % der Arbeitnehmer sind unversichert, was das Rentenrahmenwerk schwächt. Eine zentrale Sorge ist die Schaffung des Fonds für Arbeitsunterstützung (FAL), finanziert mit 1 % der Beiträge großer Unternehmen und 2,5 % der KMU zur Deckung von Entschädigungen. Semino bezweifelte Behauptungen, dass dies den versicherten Beschäftigungsstand fördern würde, und wies darauf hin, dass ähnliche Maßnahmen in Argentinien in den 1990er Jahren, wie Kürzungen der Arbeitgeberbeiträge, gescheitert seien. Er argumentierte, dass Unternehmen basierend auf der Nachfrage einstellen, was bei stagnierendem Konsum unwahrscheinlich sei. Er kritisierte auch die Aufsicht des Fonds durch die Nationale Wertpapierkommission und verglich ihn mit dem Fonds für Nachhaltigkeit und Garantie von 2008, aus dem 'kein einziger Peso an Rentner ging'. Semino sagte, der gesetzgeberische Debatten ignoriere die Renten inmitten einer Notlage für 5 Millionen Rentner und Pensionäre, die 440.000 Pesos plus einen seit März 2024 auf 70.000 Pesos gefrorenen Bonus erhalten. Er verurteilte den Verlust der Lebensqualität der Rentner und reale Lebensrisiken. Er enthüllte eine Klage mit dem Verfassungsrechtler Andrés Gil Domínguez gegen das Veto, das die Integration des Bonus in die Renten blockiert, und schätzte, dass dieser nun 150.000 Pesos angepasst betragen sollte. Er betonte die unmittelbaren Finanzierungsbedürfnisse für Nahrung, Medikamente, Gesundheitsversorgung und Wohnen.