Asocajas veranstaltet Forum zu Sozialschutz und Arbeitsmarkt

Asocajas hielt am 8. April das Gran Foro de Protección Social ab, bei dem Experten über die hohe informelle Beschäftigung in Kolumbien und die Notwendigkeit makroökonomischer Lösungen diskutierten. David Escobar Arango, Vorstandsvorsitzender von Asocajas, eröffnete die Veranstaltung mit dem Hinweis, dass die formelle Beschäftigung trotz sinkender Arbeitslosenzahlen stagniert. Zu den Diskussionsteilnehmern gehörten José Ignacio López von Anif, María Claudia Lacouture von Aliadas und César Giraldo vom Banco de la República, die sich mit dem Mindestlohn und der Inflation befassten.

Das Gran Foro de Protección Social von Asocajas fand am 8. April statt. David Escobar Arango, Vorsitzender des Verwaltungsrats, eröffnete die Veranstaltung mit der Feststellung, dass das Vergütungssystem weniger als 50 % der Gesellschaft abdeckt. Er hob demografische Veränderungen, technologische Verschiebungen bei digitalen Plattformen und die dritte Arbeitsrevolution hin zur selbstständigen Arbeit hervor, bei der trotz Fortschritten in Städten wie Bogotá, Manizales und Medellín 60 % der Erwerbstätigen informell beschäftigt sind.

José Ignacio López, Präsident von Anif, moderierte ein Podium über den Arbeitsmarkt, den Mindestlohn und die Inflation, an dem María Claudia Lacouture von Aliadas und César Giraldo, Co-Direktor des Banco de la República, teilnahmen. López sagte: "la informalidad permea la discusión sectorial" und verwies auf 85 % in der Landwirtschaft und 87 % in Unternehmen mit 1-5 Mitarbeitern. Er fügte hinzu: "La informalidad laboral es un gran problema, para la mayoría de los trabajadores del país estas conversaciones son inocuas porque no están en la formalidad".

Lacouture kritisierte ein durch unhaltbaren Konsum und Rückstände im Bausektor getriebenes Wachstum und forderte klare Regeln, um Investitionen anzuziehen und die Formalität zu stärken. Giraldo verteidigte die realen Mindestlohnerhöhungen seit 2022, die mit der sinkenden Arbeitslosigkeit und Inflation einhergingen, und forderte flexible Arbeitsbeziehungen sowie Sozialschutz für nicht angestellte Arbeitnehmer.

Antonio Sanguino Páez, Arbeitsminister, betonte, dass soziale und territoriale Lücken durch eine inklusive Regierungsführung in Institutionen wie den Ausgleichskassen geschlossen werden müssten.

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