Drei Marines wurden in Buenaventura festgenommen, weil sie angeblich im Februar 2026 einen neugeborenen Welpen gefoltert und getötet haben. Der Vorfall ereignete sich im Inneren des Batallón Fluvial de Infantería de Marina No. 24 und löste nationales Entsetzen aus, nachdem ein Video der Tat aufgetaucht war. Die Behörden haben sie wegen verschärfter Tötung eines Tieres gemäß Ley Ángel angeklagt.
Der Fall ereignete sich im Februar 2026 im Flughafensektor von Buenaventura, Valle del Cauca. Laut der Untersuchung der Fiscalía General de la Nación fanden die drei uniformierten Soldaten den Welpen in der Vegetation und unterzogen ihn Misshandlungen, die zu seinem Tod führten. Einer der Beteiligten hielt das Tier fest, während ein anderer es mit einer Machete angriff und ein Dritter das Video aufnahm, das später in Chats mit Kontakten geteilt wurde. \n\nDas audiovisuelle Material diente als Hauptbeweis im gerichtlichen Verfahren. Die Festgenommenen erschienen vor einem Garantie-Kontrollrichter, der ihnen das Verbrechen der verschärften Tier-Tötung zur Last legte. Während der Anhörungen bekannte sich einer der Angeklagten schuldig, die beiden anderen leugneten die Vorwürfe. Der Richter ordnete für zwei von ihnen die Haft in einem Gefängnis an, der Dritte wurde dem Verfahren zugeordnet, blieb jedoch auf freiem Fuß. \n\nDie Armada Nacional teilte mit, dass das beteiligte Personal entlassen wurde und verurteilte ein solches Verhalten aufs Schärfste, da es weder mit den Prinzipien noch mit den Verhaltensnormen für kolumbianische Militärangehörige vereinbar sei. Das gerichtliche Verfahren richtet sich nach dem Ley Ángel, das Strafen für Grausamkeiten gegen Tiere in Kolumbien verschärft. Dieser Vorfall hat nationales Entsetzen hervorgerufen und Bedenken über den Umgang mit Tieren in institutionellen Einrichtungen geweckt.