Staatsanwaltschaft in Rio erhebt Anklage gegen sechs Männer nach Angriff auf Capybara auf der Ilha do Governador

Die Staatsanwaltschaft von Rio de Janeiro (MP-RJ) hat sechs Männer, darunter zwei Jugendliche, wegen Tierquälerei, illegaler Jagd und weiterer Straftaten gegen ein Capybara auf der Ilha do Governador angeklagt. Der Angriff, der Ende März gefilmt wurde, verursachte bei dem Tier ein Schädel-Hirn-Trauma sowie schwere Augenverletzungen; das Tier befindet sich derzeit auf dem Weg der Besserung. Den Tätern drohen bis zu ein Jahr Haft sowie eine Entschädigungszahlung von 44.000 R$.

Der Vorfall ereignete sich Ende März auf der Ilha do Governador in der Nordzone von Rio de Janeiro. Sechs Männer umstellten das Capybara und griffen es mit Steinen und mit Nägeln gespickten Holzstücken an, wie Aufnahmen von Überwachungskameras sowie Videos zeigen, die von der Gruppe selbst in spöttischem Ton aufgenommen wurden.

Der Angriff führte bei dem Tier zu einem Schädel-Hirn-Trauma und schweren Augenverletzungen. Durch geworfene Steine wurden zudem in der Nähe parkende Autos beschädigt. Die Zivilpolizei identifizierte die Tatverdächtigen, die die Tat bei der Befragung gestanden. Zeugen berichteten, dass es nicht das erste Mal gewesen sei, dass die Gruppe dort Capybaras ins Visier genommen habe.

Die Staatsanwaltschaft MP-RJ reichte am Dienstag, dem 7. April, Anklage ein und wirft ihnen Tierquälerei, illegale Jagd, Verführung Minderjähriger zu Straftaten sowie Bildung einer kriminellen Vereinigung gemäß dem Umweltstrafgesetz (Gesetz 9.605/1998) vor.

Im Rahmen eines Zivilverfahrens forderte die Staatsanwaltschaft eine Entschädigung in Höhe von 44.000 R$ für materielle und immaterielle Schäden sowie für die tierärztliche Versorgung, die dem staatlichen Umweltfonds zugutekommen soll. Das Capybara befindet sich weiterhin in der Erholungsphase.

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