Protesters in Rio de Janeiro demonstrate against a deadly police operation that killed 121 people, holding signs and flags in a tense urban street scene.
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Polizeieinsatz in Rio tötet 121 Menschen und löst Proteste und internationale Kritik aus

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Eine große Polizeoperation in Rio de Janeiro, die am 28. Oktober 2025 gegen das Comando Vermelho in den Komplexen Penha und Alemão gestartet wurde, führte zu 121 Todesopfern und ist damit die tödlichste in der brasilianischen Geschichte. Gouverneur Cláudio Castro verteidigte die Aktion als Sieg, doch Angehörige und Aktivisten protestierten gegen das, was sie als Massaker bezeichnen, während UN-Experten eine unabhängige Untersuchung verlangten. Die Bundesregierung reagierte mit einem Notfallbüro zur Bekämpfung organisierter Kriminalität.

Die Operação Contenção, durchgeführt von der Zivil- und Militärpolizei in Rio de Janeiro am 28. Oktober 2025, zielte darauf ab, das Comando Vermelho (CV) in den Komplexen Penha und Alemão zu zerschlagen. Laut staatlichen Behörden starben 121 Menschen, darunter vier Polizisten, und bis zum 31. Oktober wurden 99 identifiziert, von denen 42 offene Haftbefehle hatten und 78 Vorstrafen wie Mord und Drogenhandel. Unter den Identifizierten stammten 40 aus anderen Bundesstaaten, darunter Pará, Amazonas und Bahia.

Gouverneur Cláudio Castro (PL-RJ) lobte die Operation als Erfolg, konnte jedoch den CV-Führer in Penha, bekannt als Doca, nicht festnehmen. Rechte Gouverneure wie Tarcísio de Freitas (SP) und Romeu Zema (MG) unterstützten die Aktion und bildeten ein 'Friedenskonsortium'. Kritiker wie der Kolumnist Demétrio Magnoli nannten es Castros 'Krieg', der summarische Exekutionen und Kollateralschäden in den Favelas beinhaltete.

Am 31. Oktober fand eine friedliche Protestveranstaltung im Komplex Penha statt, organisiert von Gruppen wie Coalizão Negra por Direitos und Voz das Comunidades, die Angehörige, Bewohner und PSOL-Abgeordnete wie Glauber Braga und Tarcísio Motta zusammenbrachte. In Weiß gekleidet sangen sie 'Rap da Felicidade' und forderten Gerechtigkeit für die Opfer, wobei sie die Operation als staatliche Gewalt gegen schwarze und randständige Bevölkerungen brandmarkten.

Die Regierung von Präsident Lula wurde laut VEJA-Kolumnist Robson Bonin überrumpelt und reagierte mit einem 'Notfallbüro', das von Minister Ricardo Lewandowski vorgestellt wurde, um Bundes- und Landeskräfte zu integrieren. UN-Experten forderten eine Untersuchung möglicher 'illegaler Tötungen' und wiesen auf hausdurchsuchungen ohne Haftbefehl und Schüsse aus Hubschraubern hin. Die OAB-RJ gründete ein Observatorium zur Überwachung der Ermittlungen, und das MPF wurde vom CNMP von der Aufsicht ausgeschlossen, was Spannungen mit dem MPRJ schuf.

In den sozialen Medien sank die polarisierte Debatte um 80 % in den Erwähnungen, von 282 Millionen am 29.-30. Oktober auf 56 Millionen am 30.-31. Oktober, mit Unterstützung für die Polizei und Kritik an der Tödlichkeit.

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